Die deutsche Schillerstiftung zeichnet die Schriftstellerin und Übersetzerin Julia Schoch mit der Ehrengabe aus. Wie die Klassik Stiftung Weimar mitteilte, soll die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am frühen Freitagabend in Weimar übergeben werden. In der Begründung der Jury heißt es, Schoch sei eine "Chronistin ostdeutscher Lebensrealität", die sich in einem sehr umfassenden Sinn dafür interessiere, wie Systemwechsel und politische Entscheidungen das private Leben der Menschen verändern.
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Julia Schoch wird von der deutschen Schillerstiftung mit der Ehrengabe ausgezeichnet. Schoch interessiere sich "in einem sehr umfassenden Sinn dafür, wie Systemwechsel und politische Entscheidungen das private Leben der Menschen verändern; was mit ihnen passiert, wenn verschwindet, was bisher Orientierung und Halt bietet", heißt es in der Begründung der Jury.
Julia Schoch
Julia Schoch wurde 1974 im brandenburgischen Bad Saarow geboren und wuchs in Eggesin (Mecklenburg-Vorpommern) auf. Später zog die Familie nach Potsdam zurück, wo Schoch Germanistik und Romanistik studierte. Seit 2003 ist sie als freiberufliche Autorin und Übersetzerin tätig und lebt auch in Potsdam.
2001 debütierte Schoch mit dem Erzählband "Der Körper des Salamanders". Es folgten Romane, Theaterstücke und Übersetzungen französischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Antoine de Saint-Exupéry und Fred Vargas. Schochs aktuelle Roman, "Das Vorkommnis. Biografie einer Frau", erschien in diesem Frühjahr bei dtv.
Die Auszeichnung
Die Deutsche Schillerstiftung fördert seit 1859 literarische Autoren. PreisträgerInnen sind unter anderem Theodor Fontane, Ricarda Huch und Else Lasker-Schüler. Im vergangenen Jahr ging der Preis an Dagmara Kraus.
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Das Vorkommnis: Roman | »Ein literarisches Kunstwerk, ein virtuoses Meisterstück.« (Elke Heidenreich) (Biographie einer Frau, Band 1)
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