Der Sonettenkranz 14. Sonett: abab bcbc cdcd ee gemäß Spenser

Vorlesen
- 15 Seiten -

Als ob wir wären auf dem sanften Ölberg.

Als dass Himmel dem Lenz zuliebe lachte.

So sehr er Menschen trägt, immerhin traumwärt.

Wie wenn der Lenz Glut hinterlassen würde.

.

Mein Nachgrübeln ist schön, es wird bald flügge.

so wie ein zarter Schmetterling Rotapoll.

Wie Abenteuer des Falters der Nächte.

Es ist wie das zu streichelnde Katzenohr.

.

Man liebt die schönsten Rosen, mit Schwermutsrot.

Der Löwenzahn wächst zuvörderst doch zuhauf.

Einmütige Zeit zaubert Dasein hervor.

Der Frühlingsgedanke nimmt seinen Freilauf.

.

Unschlagbar sanft sei entfaltet! – Mein Flügel,

dank dem wir all die Heimaten umfliegen.


Gefällt mir
0
 

Weitere Freie Texte

Freie Texte

Die Hexe

Hannsjörg Nier

Marianne überblickte ihr kleines aber feines Heim. Sollte es wirklich wahr werden, dass sie hier alle wegmüssen, Sie sollten alles verlieren und in eine fremde, unbekannte Gegend ziehen und unter ihr fremden Menschen leben. Bis jetzt waren es nur Gerüchte, doch es schien etwas daran zu sein. Michael, der Sohn des Nachbars, hatte sich zum Nachbarort geschlichen um mit seiner Tante zu sprechen. Er war wiedergekommen und hatte erzählt, dass das ganze Dorf leer war und er keine Menschenseele auf der ...

Aktuelles