Die Schnelllese-Funktion wird zunächst in Amazons Fire Tablets und der Kindle-App für Android bei englischen Büchern integriert. Die Technik unterscheidet sich überraschend von den bekannten Speed-Reading-Methoden.
Speed Reading wird bald bei E-Books für Kindle mit einem speziellen integrierten Programm gefördert: Mit Word Runner soll es möglich sein, Texte auf spielerische Art und Weise schneller zu lesen.
Word Runner wird zunächst bei englischsprachigen Büchern für Fire Tablets und die Kindle-App für Android eingeführt.
Schneller lesen: Bei Kindle ruhen die Augen auf dem Textfenster
Anstatt die gesamte Seite zu betrachten, blendet Word Runner ein auf der Mitte des Bildschirmes befindliches Laufband ein, bei dem immer nur ein Wort der jeweiligen Zeile kurz eingescrollt wird. Die Geschwindigkeit kann während des Lesens durch Fingerwisch auf einen Geschwindigkeitsbalken stufenlos variiert oder das gesamte Programm pausiert werden. Zudem kann der Nutzer im Text vor- und zurück springen.
Kompliziertere Worte werden automatisch länger eingeblendet; auch bei Interpunktionen holt das Programm "Luft". Word Runner wird gestartet, in dem man länger auf ein Wort tippt und die Funktion über ein Kontextmenü anwählt.
Word Runner verspricht Komfort beim Schnelllesen
Der Vorteil soll darin liegen, dass das Auge immer nur auf einem einzigen Punkt des Bildschirms ruht und sich die Pupillen weniger stark bewegen.
Damit folgt Word Runner nicht den klassischen Prinzipien des Speed Readings. Geübte Leser identifizieren weniger einzelne Buchstaben, sondern erkennen Wortgruppen, indem sie über die Zeilen wandern.
Grundsätzlich werden Techniken des Speed Readings jedoch eher für Sachtexte und weniger für Belletristik empfohlen.
Unklar ist, ob und wann Amazon Word Runner in Deutschland einführt. Bestimmte Funktionen wie X-Ray, mit dem man die Handlungsstränge einzelner Personen in Romanen leichter nachvollziehen kann, fehlen bei deutschen E-Books.
Hier bestellen
Topnews
Unser Geburtstagskind im August: Mary Shelley
Unser Geburtstagskind im Juli: Franz Kafka und die Kunst, sich nicht zurechtzufinden
Unser Geburtstagskind im Juni: Thomas Mann und die brüchige Ordnung der Welt
Unser Geburtstagskind im Mai: Novalis - Die Blaue Blume und die Wiederverzauberung der Welt
Unser Geburtstagskind im April: Samuel Beckett
Unser Geburtstagskind im März: Heinrich Mann
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Bertolt Brecht – Geburtstagskind im Februar: Ein literarisches Monument, das bleibt
E-Reader: Einmal Schärfen für 20 Euro, bitte!
Kindle: Für wen lohnt sich der E-Reader-Einstieg?
Microsoft schließt E-Book Store. Vielleicht doch wieder zum analogen Buch greifen?
Schnäppchen zum Valentinstag: Kindle Paperwhite 3 mit 20 Euro Rabatt
Amazon senkt Preis für Kindle Paperwhite 2
Deutsche kaufen mehr tolino als Kindle
Kindle mit 3G - lohnt sich das?
Neuer Kindle: Akku soll zwei Jahre halten
Kindle Voyage: Lohnt sich der Umstieg in die Luxus-Klasse?
Amazon: Schnäppchenpreis für Kindle Fire HD 7
Amazon bringt neuen Einsteiger-Kindle
Kindle Oasis: Das bringt der neue Luxus-Reader
Indie-Perle "Mädchenklo" kommt als E-Book
5 Jahre Kindle: Amazon feiert mit Preissenkungen
Kindle Oasis: Amazons neuer E-Book-Reader wird leichter, dünner und heller
Aktuelles
Kein Sommer ohne August von Lucy Astner: Manche Sommer dauern länger als drei Monate
Broder von Dörte Hansen: Zwei Brüder, ein Hof und die Frage, wem das Land gehört
Zur See von Dörte Hansen: Eine Insel kann Heimat sein und trotzdem zu eng werden
Österreich und Deutschland stiften Lyrikpreis zum Bachmann-Jubiläum
Die verschlossene Tür von Freida McFadden: Wie weit fällt der Apfel vom Stamm?
Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling: Die Revolution wird diesmal nicht vertagt
Deutscher Buchpreis 2026: Diese sechs Romane stehen auf der Shortlist
Lesen als Abendritual: Warum das gedruckte Buch den Bildschirm vor dem Schlafengehen schlägt
Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst von Arno Strobel: Wenn das eigene Zuhause zum Gegner wird
PISA 2025: Stiftung Lesen fordert frühe Leseförderung
Vielleicht bin ich nicht Gott von Stefania Gander: Die Welt gehört der Katze – der Mensch darf bleiben
Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova: Was der Wald über Frauen erinnert
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking: Was geschieht mit den Träumen, die wir vernünftig begraben?
Rückkehr nach Alaska von Wolf Cropp: Wo die Wildnis den Menschen auf seine Größe zurücksetzt
Fünf Finalisten für den ZDF-„aspekte“-Literaturpreis 2026
Rezensionen
George Moore: Albert Nobbs – Das Leben im Dazwischen
MONOFUTURIS – Vom Fortschritt zum Verlust der Vielfalt von Konstantin Schamber
Shida Bazyar: „Die Lücken“ – Was ein Dorf nicht vergessen kann
Karosh Taha: „Gulistan“ – Wenn selbst ein Name gefährlich wird
Eunike Grahofers „Wurzeln – Apotheke aus der Erde“
Rage – Du sollst brennen von S.T. Abby: Am Ende reicht Rache allein nicht mehr
Pain – Du sollst leiden von S.T. Abby: Wenn die Wahrheit nicht mehr verborgen bleiben kann
Sarah Elena Müller: „Unwucht“ – Die offene Seite der Liebe
Revenge – Du sollst flehen von S.T. Abby: Wenn aus Rache endgültig Krieg wird
Blood – Du sollst bereuen von S.T. Abby: Wie lange kann man jemanden lieben, den man nicht kennt?
Secret – Du sollst mich fürchten von S.T. Abby: Wenn die Serienkillerin zur Heldin wird
Giuliano Musio: „Aus anderem Holz“ – Der Mensch, der eine Puppe blieb