E-Book Reader Neuer Kindle: Akku soll zwei Jahre halten

Die teure E Ink Technologie hat bislang E-Book-Reader unter 50 Euro verhindert. Nach Medienberichten arbeitet Amazons Hardware-Abteilung deswegen an einem luxuriösen E-Book-Reader, der nur alle zwei Jahre aufgeladen werden muss.

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Foto: Amazon Amazon will noch mehr Luxus: Nach den 300 ppi Bildschirmen soll nun der Akku gepimpt werden.

Amazon arbeitet nach Berichten des Wall Street Journals an neuen E-Book Readern und Tablets. So soll sowohl ein neuer E-Book reader als auch ein neues 6-Zoll-Tablet für unter 50 Dollar (ca. 40 Euro) auf den Markt gebracht werden.

 

E Ink Technologie kommt teuer zu stehen

Allerdings hat die teure E Ink Technologie bisher verhindert, dass Amazon bei den E-Book Readern noch preisaggressiver zu Werke gehen kann. Der Einstiegs-Kindle kostet in den USA 79 Dollar, in Deutschland 69 Euro. Daher ist es wahrscheinlicher, dass Amazon zunächst mit einem teureren Luxus-Reader auf den Markt kommt. Laut Wall Street Journal arbeitet Amazons Hardwareabteilung Lab126 an einem Kindle, dessen Akku nach vollständiger Aufladung zwei Jahre lang Strom liefert.

Die 50-Dollar-Grenze dürfte Amazon allerdings mit einem neuen 6-Zoll-Tablet erreichen. Dieses Tablet wird in den USA bereits zu Weihnachten erwartet. Ob das Gerät, das nur einen halben Zoll größer ist als Apples iPhone 6, überhaupt sinnvoll an den Mann zu bringen ist, bleibt abzuwarten. Der Markt für Tablets in dieser Preislage ist durch verschiedene Billig-Anbieter eigentlich abgedeckt. Amazons Marktanteil bei Tablets lag im ersten Halbjahr 2015 in den USA bei nur einem Prozent. Der von Amazon-Vertragspartnern entwickelte Fire dürfte einen lo-res-Screen, Mono-Lautsprecher und vermutlich Werbeeinblendungen haben.

High-End-Hardware in Entwicklung

Außerdem soll Amazon an mehreren ambitionierten Projekten wie einem 14-Zoll-Tablet, einem Computersystem für die Küche mit dem Codenamen Kabinet, einem Tablet mit 3D-Schirm und einem intelligenten Stylus arbeiten. Amazon hat gerade wegen der hohen Investitionen in die Hardwareplattformen in den letzten Jahren vergleichsweise wenig Gewinn gemacht. Alleine die Verschrottung nicht verkaufter Fire Phones hat den Konzern 170 Millionen Dollar gekostet. Nachdem das Amazon-Handy gefloppt war, mussten angeblich Dutzende von Ingenieuren des Lab126 ihren Hut nehmen. Teile der Hardware-Entwicklung wurden an Fremdfirmen ausgelagert.

Ostsee-Urlaub auf Usedom


Der Kindle Voyage ist derzeit zu einem Preis von 190 Euro das Top-Modell der E-Reader bei Amazon. Im Lesering-Test hat insbesondere das gestochen scharf wirkende Schriftbild begeistert.


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