Gegenwartsliteratur ist ein uneinheitlicher Begriff, der in der Literaturwissenschaft und der Literaturkritik verwendet wird. Er bezeichnet die Gesamtheit der zum jeweiligen Zeitpunkt auf dem Markt angebotenen, zeitgenössischen Belletristik und Lyrik, aber auch zeitgenössische Theaterdramen oder andere Veröffentlichungen (wie Essays oder Poetikvorlesungen) lebender Autoren. Dabei kann der Begriff Gegenwartsliteratur sowohl die Literaturproduktion, -publikation (Verlage, Zeitschriften, Websites, Lesungen, Theateraufführungen) als auch -kritik und -rezeption beschreiben.
In der deutschsprachigen Literaturwissenschaft und im Zeitungsfeuilleton wird mit dem Begriff mitunter die deutschsprachige Literatur nach 1945 bezeichnet; zunehmend aber auch die deutschsprachige Literatur nach 1989, also dem Mauerfall. Die zeitliche Abgrenzung des Begriffs ist somit ebenso uneinheitlich wie das Gebiet literarischen Schaffens, das er beschreibt.
Quelle: WikipediaGegenwartsliteratur
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Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman: Ein stiller Roman über Einsamkeit, Erinnerung und das Menschsein
Die Familie als Riss – Madeline Cashs „Verlorene Schäfchen“
Liebewesen von Caroline Schmitt: Ein Roman über Nähe, Sehnsucht und die Angst, wirklich gesehen zu werden
Daniel Kraus’ „Angel Down“ – Der Krieg frisst die Sprache
Die neuen Wartesäle
Die Wut, die bleibt von Mareike Fallwickl: Wenn Fürsorge kippt und Stille laut wird
Stimmen ohne Zentrum: Robert Seethalers „Die Straße“ als Roman der verpassten Geschichten
„Weißer Sommer“ von Eva Pramschüfer
Das beschädigte Protokoll – Ben Lerners „Transkription“
Wolf von Saša Stanišić – : Ferienlager, Mücken – und dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt
Goldstrand von Katerina Poladjan – Ein Ferienort als Versprechen, eine Couch als Beichtstuhl
Druckfrisch vom 29. März 2026
Jennette McCurdy: Half His Age
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler – Wenn Familiengeschichte nach Akten riecht
Zwischen Liegestuhl und Weltpolitik: Der „Zauberberg“ als Labor der Gegenwart
Literaturpreis der deutschen Wirtschaft 2026: Drei Autoren auf der Shortlist
Das letzte Kind hat Fell von Tessa Hennig – Wenn der Ruhestand plötzlich bellt
Judith Hermanns: Ich möchte zurückgehen in der Zeit
Frankie von Jochen Gutsch & Maxim Leo – Ein Kater als Erzähler, ein Mensch am Rand
Robert Menasse: Die Lebensentscheidung – Europa im Angesicht des Endes
Leipziger Buchmesse 2026: Literatur zwischen Strom, Streit und Öffentlichkeit
Der andere Arthur von Liz Moore – Ein stilles Buch mit Nachhall
Real Americans von Rachel Khong – Was heißt hier „wirklich amerikanisch“?
Planet Liebe von Peter Braun – Ein kleiner Band über das große Wort
Leipzig liest: Von Alltäglichkeiten, Umbrüchen und der Arbeit am Erzählen