Gegenwartsliteratur ist ein uneinheitlicher Begriff, der in der Literaturwissenschaft und der Literaturkritik verwendet wird. Er bezeichnet die Gesamtheit der zum jeweiligen Zeitpunkt auf dem Markt angebotenen, zeitgenössischen Belletristik und Lyrik, aber auch zeitgenössische Theaterdramen oder andere Veröffentlichungen (wie Essays oder Poetikvorlesungen) lebender Autoren. Dabei kann der Begriff Gegenwartsliteratur sowohl die Literaturproduktion, -publikation (Verlage, Zeitschriften, Websites, Lesungen, Theateraufführungen) als auch -kritik und -rezeption beschreiben.

In der deutschsprachigen Literaturwissenschaft und im Zeitungsfeuilleton wird mit dem Begriff mitunter die deutschsprachige Literatur nach 1945 bezeichnet; zunehmend aber auch die deutschsprachige Literatur nach 1989, also dem Mauerfall. Die zeitliche Abgrenzung des Begriffs ist somit ebenso uneinheitlich wie das Gebiet literarischen Schaffens, das er beschreibt.

Quelle: Wikipedia

Gegenwartsliteratur

Nicht die Geschwindigkeit erschöpft die Gegenwart, sondern ihre permanente Vorläufigkeit.
„Die neuen Wartesäle“ erzählt von Ladeanzeigen, digitalen Übergängen und dem Gefühl, dass das moderne Leben zunehmend im Zustand des Wartens stattfindet. Zwischen Kafka, Georges Perec und Max Frisch entsteht eine literarische Diagnose einer Zeit, die ständig in Bewegung scheint — und doch nicht ankommt. Nicht die Geschwindigkeit erschöpft die Gegenwart, sondern ihre permanente Vorläufigkeit. „Die neuen Wartesäle“ erzählt von Ladeanzeigen, digitalen Übergängen und dem Gefühl, dass das moderne Leben zunehmend im Zustand des Wartens stattfindet. Zwischen Kafka, Georges Perec und Max Frisch entsteht eine literarische Diagnose einer Zeit, die ständig in Bewegung scheint — und doch nicht ankommt. lesering
Kolumne

Die neuen Wartesäle

„Die neuen Wartesäle“: Nachdenken über digitale Warteschleifen, Vorläufigkeit und das Lebensgefühl permanenter Übergänge in der modernen Gesellschaft.
Druckfrisch Druckfrisch Denis Scheck Von Elena Ternovaja - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
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Druckfrisch vom 29. März 2026

Die Auswahl, die Denis Scheck hier durchquert, wirkt wie ein Parcours durch unterschiedliche Aggregatzustände des Erzählens: Überlebenserzählung, Altersprosa, politische Philosophie, Ratgeberliteratur, Lyrik. Doch was sie verbindet, ist weniger ihr Gegenstand als die Art, wie sie auf Wirklichkeit zugreifen. Das Böse erscheint dabei nicht als Figur, sondern als Struktur – als Verzerrung, als Auslöschung, als Wiederholung.

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