Gegenwartsliteratur ist ein uneinheitlicher Begriff, der in der Literaturwissenschaft und der Literaturkritik verwendet wird. Er bezeichnet die Gesamtheit der zum jeweiligen Zeitpunkt auf dem Markt angebotenen, zeitgenössischen Belletristik und Lyrik, aber auch zeitgenössische Theaterdramen oder andere Veröffentlichungen (wie Essays oder Poetikvorlesungen) lebender Autoren. Dabei kann der Begriff Gegenwartsliteratur sowohl die Literaturproduktion, -publikation (Verlage, Zeitschriften, Websites, Lesungen, Theateraufführungen) als auch -kritik und -rezeption beschreiben.

In der deutschsprachigen Literaturwissenschaft und im Zeitungsfeuilleton wird mit dem Begriff mitunter die deutschsprachige Literatur nach 1945 bezeichnet; zunehmend aber auch die deutschsprachige Literatur nach 1989, also dem Mauerfall. Die zeitliche Abgrenzung des Begriffs ist somit ebenso uneinheitlich wie das Gebiet literarischen Schaffens, das er beschreibt.

Quelle: Wikipedia

Gegenwartsliteratur

La maison vide  - französische Ausgabe La maison vide - französische Ausgabe Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für seine stille, tiefgreifende Familiensaga „La maison vide“ Minuit
Literaturpreis

Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für seine stille, tiefgreifende Familiensaga „La maison vide“

Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für „La maison vide“. Die stille Familiensaga entfaltet über fünf Generationen hinweg eine intensive Reflexion über Erinnerung, Trauma und die Macht des Schweigens. Die deutsche Übersetzung erscheint 2027 bei Matthes & Seitz Berlin.
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Herbst der Utopien – warum wir das Hoffen verlernt haben

Der Herbst ist die Jahreszeit der Ernüchterung. Die Welt verliert an Farbe, das Licht wird schärfer, die Tage werden kürzer. Zeit um die erste Bilanz über das schon gelaufene Jahr zu ziehen. Und man merkt, dass die großen Versprechen des Jahres sich längst in kleine Routinen verwandelt haben. Und vielleicht ist genau das das passende Klima, um über Utopien zu sprechen – und darüber, warum sie verschwunden sind.
LIVE: Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai erhält den Literaturnobelpreis LIVE: Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai erhält den Literaturnobelpreis In Stockholm wird der Nobelpreis für Literatur vergeben. Verfolgen Sie die Bekanntgabe im Livestream. Bildrechte Thumbnail: Beata Zawrzel / Reuters Explainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PL Youtube
Literaturpreis

Der Moment vor dem Donner: Warten auf den Literaturnobelpreis 2025

Update: Literaturnobelpreis 2025
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Nelio Biedermann („Lázár“): Warum alle über Biedermann reden

Mit 22 steht Nelio Biedermann mitten im Rampenlicht: Sein Roman „Lázár“ erscheint 2025, landet prompt auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises und ist bereits vor Veröffentlichung in über zwanzig Länder verkauft worden. Das ist nicht nur Hype, sondern belegt – von 3sat/„Kulturzeit“ über SRF bis zur offiziellen Shortlist-Mitteilung. Parallel ist die US-Ausgabe bei Summit Books (Simon & Schuster) für 7. April 2026 terminiert, übersetzt von Jamie Bulloch; MacLehose Press verantwortet die ...
Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen Die Holländerinnen ist ein vielschichtiger, bildmächtiger Roman, der sich weigert, bequem konsumierbar zu sein. Dorothee Elmiger führt ihre Leser in einen Dschungel der Sprache, in dem sich Kolonialgeschichte, Theaterdiskurs und existentielle Fragen überlagern. Wer bereit ist, sich diesem Dunkel auszusetzen, findet darin nicht nur eine literarische Erfahrung, sondern auch ein Nachdenken über die Verantwortung des Erzählens im 21. Jahrhundert. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Buchvorstellung

Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen

Die Holländerinnen ist ein vielschichtiger, bildmächtiger Roman, der sich weigert, bequem konsumierbar zu sein. Dorothee Elmiger führt ihre Leser in einen Dschungel der Sprache, in dem sich Kolonialgeschichte, Theaterdiskurs und existentielle Fragen überlagern. Wer bereit ist, sich diesem Dunkel auszusetzen, findet darin nicht nur eine literarische Erfahrung, sondern auch ein Nachdenken über die Verantwortung des Erzählens im 21. Jahrhundert.
Literatur im Zeichen der Durchlässigkeit: Das Festival im Brecht-Haus bringt ab dem 25. August Texte an die Öffentlichkeit, die Porosität als Haltung verstehen. Literatur im Zeichen der Durchlässigkeit: Das Festival im Brecht-Haus bringt ab dem 25. August Texte an die Öffentlichkeit, die Porosität als Haltung verstehen. © Annagraphics
Buchmarkt

Poröse Zeiten, offene Texte: Das Lesefestival im Brecht-Haus als Spiegel literarischer Gegenwartsdiagnosen

Was passiert, wenn literarische Texte die festen Formen auflösen und Gesellschaft als durchlässiges Gefüge begreifen? Das Lesefestival „Poröse Gegenwarten, poröse Texte“ im Brecht-Haus versammelt Stimmen, die den Riss nicht kitten, sondern lesbar machen – poetisch, politisch, porös.

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