Buchrezension
„Hunger und Zorn“ von Alice Renard – Was der stille Debütroman über Einsamkeit und Empathie erzählt
Es braucht nicht viele Worte, um einen Menschen zu verstehen – manchmal genügt das Schweigen. Alice Renards Debütroman Hunger und Zorn ist ein stilles, zugleich eindringliches Werk über ein Kind, das nicht spricht. Ein Buch über das Andere, das Fremde – und darüber, wie Nähe entstehen kann, wenn man aufhört, sie zu erzwingen. Mit einer poetisch reduzierten Sprache erzählt die junge Autorin von Isolation, kindlicher Wut und der Kraft der Empathie – ein Roman, der in seiner stillen Intensität ...