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Archiv schreibender Arbeiterinnen und Arbeiter zieht nach Dortmund Archiv schreibender Arbeiterinnen und Arbeiter zieht nach Dortmund Fritz-Hüser-Institut übernimmt bedeutende DDR-Bestände DALL E prompt by lesering
Aktuelles

Archiv schreibender Arbeiterinnen und Arbeiter zieht nach Dortmund

Ein bedeutendes Literaturarchiv aus der DDR zieht von Berlin ins Fritz-Hüser-Institut nach Dortmund. Dort wird der Bestand schreibender Arbeiterinnen und Arbeiter künftig erforscht und zugänglich gemacht. Ein Überblick über Termine, Inhalte und Hintergründe.
Literatur im Zeichen der Durchlässigkeit: Das Festival im Brecht-Haus bringt ab dem 25. August Texte an die Öffentlichkeit, die Porosität als Haltung verstehen. Literatur im Zeichen der Durchlässigkeit: Das Festival im Brecht-Haus bringt ab dem 25. August Texte an die Öffentlichkeit, die Porosität als Haltung verstehen. © Annagraphics
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Poröse Zeiten, offene Texte: Das Lesefestival im Brecht-Haus als Spiegel literarischer Gegenwartsdiagnosen

Was passiert, wenn literarische Texte die festen Formen auflösen und Gesellschaft als durchlässiges Gefüge begreifen? Das Lesefestival „Poröse Gegenwarten, poröse Texte“ im Brecht-Haus versammelt Stimmen, die den Riss nicht kitten, sondern lesbar machen – poetisch, politisch, porös.
In Toyboy erzählt Jonas Theresia von gescheiterten Träumen, Camsex-Jobs und virtuellen Liebesfallen. Ein Roman über Körper als Ware, Einsamkeit im WLAN-Zeitalter und die verzweifelte Suche nach echter Nähe. Schonungslos, pointiert, berührend – und erschreckend aktu In Toyboy erzählt Jonas Theresia von gescheiterten Träumen, Camsex-Jobs und virtuellen Liebesfallen. Ein Roman über Körper als Ware, Einsamkeit im WLAN-Zeitalter und die verzweifelte Suche nach echter Nähe. Schonungslos, pointiert, berührend – und erschreckend aktu Kein & Aber
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„Toyboy“ von Jonas Theresia – Zwei Brüder, eine verpasste Nähe und der Preis digitaler Intimität

„Toyboy“ ist der Debütroman des Berliner Autors Jonas Theresia, erschienen 2025 im Verlag Kein & Aber. Auf 224 Seiten entwirft Theresia das Porträt zweier Brüder, die in einer Welt leben, in der Kommunikation zur bloßen Funktion degeneriert ist – ohne Tiefe, ohne Nähe. Der 1995 geborene Autor erzählt mit einer stillen Intensität und verzichtet auf sprachliche Effekthascherei. Stattdessen überzeugt er durch präzise Beobachtung, feine Psychologie und eine unaufgeregte, klare ...
Der Mainzer Stadtschreiber Literaturpreis von ZDF, 3sat und der Landeshauptstadt Mainz wurde am Donnerstag, 3. April 2025, an die Schriftstellerin Annett Gröschner verliehen. Der Mainzer Stadtschreiber Literaturpreis von ZDF, 3sat und der Landeshauptstadt Mainz wurde am Donnerstag, 3. April 2025, an die Schriftstellerin Annett Gröschner verliehen. Bildrechte:ZDF Fotograf:Andreas Pein
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Annett Gröschner wird Mainzer Stadtschreiberin 2025

Die Berliner Autorin Annett Gröschner wird Mainzer Stadtschreiberin 2025. Ausgezeichnet für ein Werk zwischen Erinnerung und Erfindung, Bruch und Beharrlichkeit, zieht sie nun mit Literatur, Langmut und leiser Ironie in die Altstadtwohnung – und bald vielleicht auch ins ZDF-Programm.
Innerstädtischer Tod von Christoph Peters Innerstädtischer Tod von Christoph Peters Der Fall König vs. Peters entwickelt sich zu einer Grundsatzdebatte über die Grenzen der Kunstfreiheit und den Schutz der Persönlichkeitsrechte in der Literatur. Der Roman "Innerstädtischer Tod" von Christoph Peters steht im Zentrum eines möglichen juristischen Präzedenzfalls, dessen Ausgang weitreichende Folgen für Autorinnen und Autoren haben könnte. Penguin/ Luchterhand Literaturverlag
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Fiktion auf der Anklagebank: "Innerstädtischer Tod" zwischen Kunstfreiheit und Justiz

Der Fall König vs. Peters entwickelt sich zu einer Grundsatzdebatte über die Grenzen der Kunstfreiheit und den Schutz der Persönlichkeitsrechte in der Literatur. Der Roman "Innerstädtischer Tod" von Christoph Peters steht im Zentrum eines möglichen juristischen Präzedenzfalls, dessen Ausgang weitreichende Folgen für Autorinnen und Autoren haben könnte.
Hund Wolf Schakal Hund Wolf Schakal Karim Khani schildert Iman nicht als Helden, sondern als jemanden, der zwischen den Welten gefangen ist – als „Hund“, der versucht, loyal zu bleiben, als „Wolf“, der sich in einer feindseligen Welt verteidigt, und als „Schakal“, der auf der Suche nach einem eigenen Weg ist. Hanser Berlin
Buchrezension

„Hund Wolf Schakal“ von Behzad Karim Khani – Ein kraftvoller und schonungsloser Roman über Gewalt und Identität

Behzad Karim Khanis „Hund Wolf Schakal“ ist ein Roman, der mit seiner rauen, eindringlichen Sprache und seiner ungeschönten Darstellung einer zerrissenen Welt sowohl beeindruckt als auch herausfordert. Im Zentrum steht die Geschichte eines Migranten, die Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Gewalt miteinander verwebt. Der Autor, selbst mit einem Migrationshintergrund aus dem Iran, verleiht seinem Werk eine authentische Stimme, die gleichermaßen provoziert und tief ...
Mit der Faust in die Welt schlagen Mit der Faust in die Welt schlagen Die Situation eskaliert, als ihr Heimatort Jahre später Flüchtlinge aufnehmen soll. Während sich Tobias in sich selbst zurückzieht, sucht Philipp nach einem Ventil für seine Wut – und findet es in destruktiven Wegen. ullstein
Kino

„Mit der Faust in die Welt schlagen“: Literaturverfilmung feiert Weltpremiere bei der Berlinale 2025

Die Berlinale 2025 wird zum Schauplatz einer mit Spannung erwarteten Weltpremiere: Die Verfilmung von Lukas Rietzschels Bestseller „Mit der Faust in die Welt schlagen“, unter der Regie von Constanze Klaue, wird in der neu geschaffenen Sektion Perspectives vorgestellt. Diese Sektion, die Spielfilmdebüts würdigt, bietet der Produktion eine Bühne, um sowohl die Zuschauer als auch die Filmkritik zu beeindrucken.
Jacek Dehnel Jacek Dehnel Von Ja Fryta from Strzegom - CC BY-SA 2.0- wikipedia
Aktuelles

Jacek Dehnel verlässt Berlin und kehrt nach Warschau zurück: Scharfe Kritik an Deutschland

Der polnische Schriftsteller Jacek Dehnel hat kürzlich angekündigt, Berlin zu verlassen und nach Warschau zurückzukehren. In einem Interview mit Newsweek Polska äußerte Dehnel scharfe Kritik an den Lebensbedingungen in Deutschland und beschrieb sein Gefühl der Erleichterung, die Bundesrepublik zu verlassen. Seine Worte fanden auch in der Berliner- Zeitung Beachtung, die insbesondere seine umfassende Kritik an der deutschen Hauptstadt hervorhob.
Stefan Heym (* 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; † 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Stefan Heym (* 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; † 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Wikipedia
Veranstaltung

Ausstellung zu Leben und Werk von Stefan Heym

Am 10. April 2023 wird der 110. Geburtstag von Stefan Heym gefeiert. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR und als einer der wichtigsten deutschen Literaten. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung feiert das Jubiläum in Zusammenarbeit mit der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft mit einer Ausstellung und mehreren Veranstaltungen. Die Kuratorin Dr. Therese Hörnigk wird die Ausstellung betreuen.
Am Donnerstag wurde in der Akademie der Künste Am Donnerstag wurde in der Akademie der Künste Bild: Sharon Nathan - Eigenes Werk / Wikipedia
Aktuelles

Roger Willemsen: Grüße in die Gegenwart

Roger Willemsen sprach gerne und viel. In Interviews, in Diskussionen, auf Bühnen. Als öffentlicher Intellektueller - eine oft bemühte Klassifizierung, von der Willemsen nicht allzu viel hielt - äußerte er sich zu gesellschaftlichen, politischen und nicht zuletzt menschlichen Anliegen, ohne dabei den Disput zu fürchten. Nun sind Persönlichkeiten mit starkem Mitteilungsdrang keine Seltenheit. Selten aber sind jene, deren Vorträge nicht zum Leidwesen der Zuhörenden abgehalten werden; jene, die ...
Kanon Verlag Kanon Verlag Foto: Chris Keller / bobsairport
Aktuelles

Gunnar Cynybulk gründet Kanon Verlag

Der frühere Aufbau- und Ullstein-Verleger Gunnar Cynybulk gründet den unabhängigen Kanon Verlag in Berlin. Dort werden im Jahr zehn handverlesene Bücher erscheinen – ungewöhnliche Sachbücher wie mutige Literatur. Alle Bücher zeichnen sich durch ihr großes Potenzial und ihre erzählerische wie gestalterische Qualität aus. Das erste Programm kommt im zweiten Halbjahr 2021 in die Läden. »Es war immer mein Wunsch, wesentliche deutschsprachige und internationale Erzählerinnen aufzuspüren und mit ihnen ...
"Ein Lied, mein Leben und  was sonst noch schief gehen kann" von Tini Wider "Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schief gehen kann" von Tini Wider Um ein junges Mädchen, das zwischen echten und falschen Freunden unterscheiden lernen muss, geht es in Tini Widers neuem Romantasy-Roman "Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann". Coverfoto von Tini Wider
Jugendbuch

Die gestohlene Melodie

Sollte sie endlich einmal wieder Glück im Leben haben? Die 17jährige Hobbymusikerin Lilly, die nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter im Trubel der Metropole Berlin landet, erfährt durch eine neue Bekannte von einem Song-Wettbewerb. In dem am 1. November neu erscheinenden Romantasy-Roman „Ein Lied, mein Leben – und was sonst noch schiefgehen kann“ der kanadischen Schriftstellerin Tini Wider kommt der jungen Heldin schon bald so einiges in ihrem neuen Leben sehr suspekt vor. Wem kann sie wirklich ...
Joachim Meyerhoff als Kreon in dem Stück "Antigone" (2015, Burgtheater) Joachim Meyerhoff als Kreon in dem Stück "Antigone" (2015, Burgtheater) Foto: Christian Michelides / Burgtheater / Wikipedia
Aktuelles

Joachim Meyerhoff präsentiert neuen Roman live bei radioeins

Der Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller Joachim Meyerhoff präsentiert seinen neuen Roman "Hamster im hinteren Stromgebiet" am Samstag, 12. September live bei radioeins. Veranstaltungsort ist das Freiluftkino Friedrichshain im Volkspark Friedrichshain. Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr.
Der Sozialpsychologe und Zukunftsforscher Harald Welzer hält den medialen Fokus, in dem die Corona-Demonstrationen stehen, für gefährlich. Der Sozialpsychologe und Zukunftsforscher Harald Welzer hält den medialen Fokus, in dem die Corona-Demonstrationen stehen, für gefährlich. Foto: Pixabay
Redaktionelle Empfehlung

Wer hat Angst vor der Minderheit?

Am vergangenen Wochenende demonstrierten mehrere Zehntausend... So oder so ähnlich begannen unzählige Nachrichtenagenturen in den letzten zwei, drei Tagen, den sogenannten Anti-Corona Demonstranten ihre Titelseiten zu Füßen zu legen. Wieder zogen die Proteste große Aufmerksamkeit auf sich. Zu viel, findet der Soziologe und Zukunftsforscher Harald Welzer. Muss sich die mediale Berichterstattung eventuell ein wenig mehr Gedanken über Themen wie Aufmerksamkeitsökonomie ...
Anna Gien und Marlene Stark schreiben mit ihrem Roman "M." einen Erfahrungsbericht, in dem die Strukturen des Kunst- und Kulturbetriebes aufgezeigt werden. Anna Gien und Marlene Stark schreiben mit ihrem Roman "M." einen Erfahrungsbericht, in dem die Strukturen des Kunst- und Kulturbetriebes aufgezeigt werden. Foto: Matthes & Seitz Berlin

Den Kunstbetrieb von hinten nehmen. Und dann?

Der Roman "M." von Anna Gien und Marlene Stark ist ein literarischer Versuch der Aneignung per Machtausübung. Aus der Sicht einer jungen Kunststudentin werden dabei längst bekannte strukturelle Probleme im Kunstbetrieb nachgezeichnet. Viel "Ficken und ficken lassen" und am Ende die verkaterte Auswegslosigkeit.

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