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Die Glasbläserin Fragen an die Romanautorin Petra Durst-Benning

Am Montag wird das ZDF den Film zum gleichnamigen Roman „Die Glasbläserin“ ausstrahlen. „Die Glasbläserin“, das ist ein historischer Weihnachtsfilm über zwei Schwestern, die ihren Träumen folgen. In den Hauptrollen spielen Dirk Borchardt, Robert Gwisdek,Max Hopp und Franz Dinda. Zum diesem Anlass stellte Wiebke Schuirmann der Autorin der Romanvorlage, Petra Durst-Benning, in einem Interview einige Fragen.

Historischer Roman
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  	  	Interview
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  	  	ISBN 978-3548610979
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  	  	Roman
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  	  	Thüringen
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  	  	Robert Gwisdek
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  	  	Die Glasbläserin
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  	  	Franz Dinda
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  	  	ISBN 978-3548611396
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  	  	Petra Durst-Benning
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  	  	TV
  	  	 -
  	  	ZDF
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  	  	Max Hopp
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  	  	Dirk Borchardt
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  	  	ISBN 978-3550086496
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Copyright: ZDF / Hannes Hubach Thüringer Wald, 1890. Nach dem Tod ihres Vaters versuchen die Steinmann-Schwestern gegen größte Widerstände die Glasbläserei fortzuführen.

Wie ist die Idee zu ihrem Roman „Die Glasbläserin“ entstanden?

Vor vielen Jahren – die Wende lag noch gar nicht so lange zurück – sah ich einen Fernsehbericht über Lauscha, das Dorf der Glasbläser. Dort wurde der Christbaumschmuck erfunden, der von Franklin Woolworth später entdeckt und nach Amerika exportiert wurde. "Was für eine faszinierende Geschichte!", dachte ich mir, und reiste zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach Lauscha. Als ich dann sah, wie die Glasbläser auch heute noch wie ihre Vorfahren in Heimarbeit an ihrem "Bolg" sitzen und Glaswaren herstellen, war es um mich geschehen. Das gibt Stoff nicht nur für einen Roman, sondern für eine ganze Trilogie, wusste ich sogleich. Im Laufe der drei Romane habe ich Lauscha immer wieder besucht und viel Zuspruch der Glasbläser erfahren.

Ihnen gefällt die ZDF-Verfilmung ihres Romans. Was mögen sie daran?

Buch ist Buch. Und Film ist Film. Beides sind völlig unterschiedliche Medien, was beim einen funktioniert, wirkt beim andern noch lange nicht und umgekehrt. Mir gefällt an der Verfilmung, dass sie einen eigenständigen Charakter erhalten hat mit eindrücklichen Bildern, die beim Zuschauer sicher noch lange nachklingen werden. Das Buch eins-zu-eins zu verfilmen wäre sicher nicht klug gewesen.

Fällt es Ihnen leicht, Ihre Figuren loszulassen, sie auf den Bildschirm zu „entlassen"?

Ja. Meine Figuren sind so stark und eigenständig, sie wirken überall.

Sie waren während der Dreharbeiten am Filmset. Wie war es dort? Was hat Sie beeindruckt?

Das wunderbare Setting. Die arbeitsame, konzentrierte und dennoch entspannte Atmosphäre. Die perfekt auf die Buchfiguren abgestimmten Schauspieler live erleben zu dürfen. Für mich war dies eins der schönsten Erlebnisse in meiner zwanzigjährigen Schriftstellerkarriere.

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