Gedanken zwischen den Jahren

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Die Menschen hasten wieder durch die Zeit
Geschäftig schlingern sie durch die alltägliche Gewöhnlichkeit.

Als sei der Zeit nun bald ein Ende jäh gesetzt,
wird der Triumph des freudigen Aufbruchs fast in das Abseits gehetzt.

Wie rasch verfliegt doch Stille und Eintracht in dieser Zeit
wo das Alte schon mit dem Neuen
einhergeht in einer Zusammengehörigkeit.

Die große Uhr – gnadenlos dreht sie sich weiter –
egal, ob unser Gemüt tief traurig oder heiter.

Das Auf und Ab der Tage –
ob wir es wollen oder nicht – entscheidend ist und bleibt
der Mut zum eigenen Gesicht.

Verheißung, Verrat, Verdruss, Hoffnung und Licht
und immer das Bangen: Leben, enttäusche mich nicht!

Lebensmelodie – mal farblos, mal schillernd, nie in einem Stück,
doch immer wieder kehrende Partitur vom großen und kleinen Glück.

Vom großen und kleinen Glück mit allen Sinnen den Augenblick für sich verwahren,
das will gekonnt sein, in unserem Zeitgeist mit seinem Gebaren.


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