Der Literaturkritiker Denis Scheck übernimmt 2023 die Programmleitung des Festivals "LIT:potsdam". Damit löst der "Druckfrisch"-Moderator den Literaturvermittler Thomas Böhm ab, der im vergangenen Jahr mit der Leitung betraut war.
Denis Scheck wird das Festival "LIT:potsdam" im kommenden Jahr ausrichten. Wie es in der Pressemitteilung des Festivals heißt, sei Scheck seit Jahrzehnten mit dem internationalen Literaturbetrieb eng vertraut. Beim "LIT-potsdam" moderierte er bereits mehrere Festveranstaltung und stellte sich darüber hinaus auch als Autor vor. Denis Scheck folgt damit auf Thomas Böhm, der im vergangenen Jahr das 10. LIT:potsadam-Jubiläumsjahr erfolgreich gestaltete. Unter Böhms Programmleitung, heißt es in der Mittelung weiter, habe das Festival 2022 in für Kulturveranstaltungen schwierigen Zeiten beinahe an die Auslastung der Vor-Pandemiejahre anknüpfen können. Kürzlich wurde Böhm für sein Werken und Wirken mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis ausgezeichnet.
Das Festival LIT:potsdam
Das "LIT:potsdam"-Festival wird im Auftrag des Vereins lit:pots e.V. unter Vorsitz von Marianne Ludes durch Sabine Haack in Zusammenarbeit mit den Partnern des Festivals veranstaltet. Die Schirmherrschaft des Festivals haben Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, sowie Mike Schubert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, übernommen. LIT:potsdam wird gefördert von der Landeshauptstadt Potsdam mit dem Kulturquartier Schiffbauergasse Potsdam, aus Mitteln des Landes Brandenburg sowie mit freundlicher Unterstützung von zahlreichen Kooperationspartnern. Medienpartner sind der Rundfunk Berlin- Brandenburg RBB, Potsdamer Neueste Nachrichten sowie die Zeitschriften events und Potskids.
Denis Scheck
Denis Scheck ist Literaturkritiker, Moderator und Journalist in Hörfunk und Fernsehen. Bekannt ist er unter anderem als Leiter der ARD-Literatursendung "Druckfrisch", in der er, in lockerer und humorvoller Art, Neuerscheinungen und aus seiner Sicht lesenswerte ältere Werke vorstellt. Insbesondere die sich am Ende der Sendung anschließende Beurteilung der aktuellen Spiegel-Bestsellerliste, die stets kurze, prägnante Verrisse mit sich bringt, machte das Format bei ZuschauerInnen beliebt.
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