Kotaro Isaka ist ein Star der japanischen Literaturszene. Auch international zählt der 51-Jährige als einer der erfolgreichsten japanischen Krimi-Autoren der Gegenwart. In seinem Thriller "Bullet Train" erzählt er von einer rasanten Zugfahrt: Fünf Killer, ein Geldkoffer und ein Entführungsopfer, das auf mysteriöse Weise stirbt. Jetzt wurde der Bestsellerroman verfilmt. Unter anderem mit Brad Pitt in der Hauptrolle.
Schlagen, stechen, rasen... überschlagen: Mit "Bullet Train" startet am 4. August eine verquere Actionkomödie in den deutschen Kinos. Vorlage des Films war der gleichnamige Bestseller des japanischen Starautors Kotaro Isaka, dessen Thriller hierzulande im April bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Es ist nicht das erste Mal, dass Isaka, der laut Verlagsangaben "einer der international erfolgreichsten japanischen Krimi-Autoren der Gegenwart" ist, literarischen Filmstoff liefert. Von den 24 Romanen, die der 51-Jährige bisher geschrieben hat, wurden bereits zahlreiche verfilmt. "Bullet Train" ist nun allerdings der erste Hollywood-Blockbuster, der auch über den asiatischen Raum hinaus Aufsehen erregt. Das mag nicht zuletzt an der Starbesetzung liegen, zu der unter anderem Brat Pitt, Joey King ("The Act"), Brian Tyree Henry ("Godzilla vs. Kong") und Aaron Taylor-Johnson ("Kick-Ass") gehören.
"Bullet Train"
In "Bullet Train" geht es um den Killer "Ladybug" (Brat Pitt), der den Auftrag erhält, einen Koffer zu beschaffen. Dieser befindet sich in einem der berühmten japanischen Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge. Dort trifft "Ladybug" schnell auf vier weitere Killer, die ebenfalls hinter dem Koffer her sind. Im Laufe der Films bricht immer größeres Chaos aus. Ein heilloses Durcheinander, das mit absurd gewalttätigen Szenen und überraschenden Wendungen daherkommt. Auch für gefühlige Einschübe lässt Regisseur David Leitch Platz.
"Bullet Train" bei Hoffman & Campe
Fünf Killer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sitzen zusammen mit dem Opfer einer Entführung und einem Koffer voller Geld im japanischen Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, der auf die Endstation zurast, an der sie einer der Bosse von Tokios Unterwelt erwartet. Erst kommt der Koffer abhanden, dann verstirbt das Entführungsopfer auf mysteriöse Weise. Die Reise wird zu einer Höllenfahrt, an deren Ende nur einer den Zug verlassen wird. (Buchankündigung)
Topnews
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Bertolt Brecht – Geburtstagskind im Februar: Ein literarisches Monument, das bleibt
Wie Banksy die Kunst rettete – Ein überraschender Blick auf die Kunstgeschichte
Ein Geburtstagskind im Januar: Franz Fühmann
Zauberberg 2 von Heinz Strunk
100 Jahre „Der Zauberberg“ - Was Leser heute daraus mitnehmen können
Oschmann: Der Osten: Eine westdeutsche Erfindung“ – Umstrittene russische Übersetzung
Überraschung: Autorin Han Kang hat den Literaturnobelpreis 2024 gewonnen
„Mit der Faust in die Welt schlagen“: Literaturverfilmung feiert Weltpremiere bei der Berlinale 2025
Balzac, Bayard und Bego: Diese Literaturverfilmungen starten am 22. Dezember
Kerstin Giers Bestseller-Reihe "Silber" wird verfilmt
Politikthriller "The Gray Man" startet am 14. Juli in den Kinos
Neue TV-Dramen von Ferdinand von Schirach
Klone morden besser – Will Smith besteht die Konkurrenz zu seinem jüngeren Ich in "Gemini Man"
„Girl on the Train“ startet Ende Oktober im Kino
Zwischen Logik und Legende: Netflix adaptiert Dan Browns „The Secret of Secrets“
„Letztes Kapitel: Mord“ von Maxime Girardeau – Ein raffinierter Thriller mit literarischer Note
„Cujo“ von Stephen King
Monster von Nele Neuhaus – Ein düsterer Psychokrimi, der die Abgründe der Menschlichkeit offenlegt
Theaterstück "Die Ermittlung" von Peter Weiss kommt ins Kino
WDR verfilmt Thriller „Helix“ vom Marc Elsberg
„Suddenly. Überleben im Eis“ – Literaturverfilmung von „Herz auf Eis“ startet am 21. Dezember in den deutschen Kinos
Die besten Krimis des Jahres 2023
Aktuelles
We Who Will Die von Stacia Stark – „Gladiator“ trifft Vampirhof – und plötzlich ist Überleben ein Vertrag
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler – Wenn Familiengeschichte nach Akten riecht
REM (Annika Strauss & Sebastian Fitzek) – Schlafen, träumen – und dann nicht mehr aufwachen
Yoga Town von Daniel Speck – Warum „Yoga Town“ mehr ist als ein Indien-Roman
Liebeserklärung an die Heldinnen – von der Höhle bis ins Heute
Die Krankheitslügen von Fabian Kowallik – Gesundheit als Versprechen – und als Misstrauen
Abgeschnitten von Sebastian Fitzek & Michael Tsokos – Wenn ein Telefonzettel im Schädel liegt
Einatmen. Ausatmen von Maxim Leo – Wenn „Achtsamkeit“ zur Auflage wird
Victor Hugo: Die Elenden
Zwischen Klick und Kanon – Die BookBeat Awards 2026 und das neue Maß des Hörens
Selfpublishing-Buchpreis 2025/26: Drei Bücher und die Frage nach Form, Stimme und Sichtbarkeit
Sieben Tage vor Palmsonntag – Hölderlins „Patmos“ und der Zwischenraum der Gefahr
Tancho Award 2026: Sozan Coskun (Verlag) und LIAN (Selfpublishing) zeigen die Spannweite des deutschsprachigen Manga
Die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2026
Helene Bukowski: „Wer möchte nicht im Leben bleiben“
Rezensionen
Das schönste aller Leben von Betty Boras – Schönheit als Versprechen – und als Zumutung
Dire Bound von Sable Sorensen – Wenn ein Band mehr ist als nur „Bonding + Spice“
Michael von Kunhardt Mentalgiganten: Was wahre Stärke wirklich ausmacht
Happy Head von Josh Silver – Wellness, Wettbewerb, Wahnsinn