Die Schnelllese-Funktion wird zunächst in Amazons Fire Tablets und der Kindle-App für Android bei englischen Büchern integriert. Die Technik unterscheidet sich überraschend von den bekannten Speed-Reading-Methoden.
Speed Reading wird bald bei E-Books für Kindle mit einem speziellen integrierten Programm gefördert: Mit Word Runner soll es möglich sein, Texte auf spielerische Art und Weise schneller zu lesen.
Word Runner wird zunächst bei englischsprachigen Büchern für Fire Tablets und die Kindle-App für Android eingeführt.
Schneller lesen: Bei Kindle ruhen die Augen auf dem Textfenster
Anstatt die gesamte Seite zu betrachten, blendet Word Runner ein auf der Mitte des Bildschirmes befindliches Laufband ein, bei dem immer nur ein Wort der jeweiligen Zeile kurz eingescrollt wird. Die Geschwindigkeit kann während des Lesens durch Fingerwisch auf einen Geschwindigkeitsbalken stufenlos variiert oder das gesamte Programm pausiert werden. Zudem kann der Nutzer im Text vor- und zurück springen.
Kompliziertere Worte werden automatisch länger eingeblendet; auch bei Interpunktionen holt das Programm "Luft". Word Runner wird gestartet, in dem man länger auf ein Wort tippt und die Funktion über ein Kontextmenü anwählt.
Word Runner verspricht Komfort beim Schnelllesen
Der Vorteil soll darin liegen, dass das Auge immer nur auf einem einzigen Punkt des Bildschirms ruht und sich die Pupillen weniger stark bewegen.
Damit folgt Word Runner nicht den klassischen Prinzipien des Speed Readings. Geübte Leser identifizieren weniger einzelne Buchstaben, sondern erkennen Wortgruppen, indem sie über die Zeilen wandern.
Grundsätzlich werden Techniken des Speed Readings jedoch eher für Sachtexte und weniger für Belletristik empfohlen.
Unklar ist, ob und wann Amazon Word Runner in Deutschland einführt. Bestimmte Funktionen wie X-Ray, mit dem man die Handlungsstränge einzelner Personen in Romanen leichter nachvollziehen kann, fehlen bei deutschen E-Books.
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