Laura Korinths Gedichtband ist weit mehr als nur eine Sammlung von Texten. Er symbolisiert eine Reise durch ihre eigene Entwicklung und zeigt, wie tiefgreifend Poesie und Musik ihr Leben beeinflusst haben.
Laura wuchs in einem isolierten Dorf in Bayern innerhalb einer streng religiösen, apokalyptisch geprägten Gemeinschaft auf. Schon früh fand sie in den Werken berühmter Dichter wie Selma Meerbaum-Eisinger, Annette von Droste-Hülshoff und Goethe Trost und Zugehörigkeit. Ihre Selbstfindung führte sie später auf eine Weltreise, die sie als Erwachsene zur Schreibkunst zurückbrachte und ihr eine neue Freiheitsdimension eröffnete: die Freiheit durch Worte.
Die Gedichte, die sie in ihrer Jugend von ihrer Großmutter lernte, prägten sie nachhaltig und begründeten ihre lebenslange Liebe zur Poesie.
Laura Korinths beschreibt sich selbst als „antidisziplinäre Künstlerin“. Durch ihr autodidaktisches Experimentieren hat sie sich Fähigkeiten in Lyrik und Musik angeeignet. Sie singt, gestaltet Klangwelten und schafft digitale Kunstwerke, wobei sie auch KI-Tools für ihren kreativen Ausdruck einsetzt (nur für visuelle Werke). Darüber hinaus unterstützt sie seit Jahren benachteiligte Schulkinder, indem sie ihnen hilft, durch kreatives Experimentieren mit Text und Ton ihre eigene Identität zu entdecken.
Ihr Gedichtband ist somit nicht nur ein künstlerisches Produkt, sondern auch ein Beleg für die Kraft der Eigenbildung und des persönlichen Ausdrucks. Es feiert die Lebensvielfalt, ist eine Symphonie der Befreiung von Beschränkungen und ein Zeugnis der transformierenden Kraft von Poesie und Musik in der Formung der persönlichen Identität. Laura Korinth fordert die Leser auf, durch ihre Worte und Klänge ihre eigenen Wege der Selbstfindung und Freiheit zu erkunden.
Der Gedichtband ist im Verlag Andrea Schröder erschienen und umfasst 82 Seiten.
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