Am 21. März 2024 startet die Leipziger Buchmesse, in deren Rahmen im kommenden Jahr zum 20. Mal der renommierte Preis der Leipziger Buchmesse vergeben wird. Bis Anfang Oktober konnten Verlage Titel ihrer Autorinnen und Autoren für die Auszeichnung vorschlagen. 177 Verlage nahmen diese Möglichkeit wahr, und reichten insgesamt 486 Bücher ein.
Nun obliegt es der siebenköpfigen Jury, jeweils fünf Titel für die Nominierungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzungen nominiert werden. Vorgestellt werden die FinalistInnen am 29. Februar.
Juryvorsitzende Insa Wilke: "Die Bücher für den Preis der Leipziger Buchmesse wurden in allen drei Sparten zum großen Teil vor dem 7. Oktober eingereicht. Wie alles momentan steht auch unsere Lektüre unter dem Eindruck der Ereignisse. Die Aufgabe der Jury wird es sein, trotzdem und gerade jetzt dem Spektrum an Themen, Stoffen und Fragestellungen gerecht zu werden. Man spricht ja immer vom hellseherischen Wissen der Literatur, und auch Sachbuch-Autor:innen verfügen über ein oft seismographisches Gespür. Wir werden sehen, ob das Wissen um die Gegenwart uns auch in den Geschichten und Schreibweisen der eingereichten Bücher begegnen wird und in welchen Formen."
Die Jury
Neben Insa Wilke gehören der Jury Maryam Aras, Moritz Baßler, Cornelia Geisler, Shirin Sojitrawalla sowie die beiden neuen Mitglieder David Hugendick und Marie Schmidt an. Nach der Verkünden der Nominierten-Listen im Februar, sind es weitere drei Wochen bis zur Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner. Diese wird wie üblich am ersten Tag der Leipziger Buchmesse am 21. März (16 Uhr) geschehen.
Der Preis der Leipziger Buchmesse
Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse werden seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen geehrt. Das besondere daran: Er wird in gleich drei Kategorien vergeben – Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung – und ist damit ein gelungenes Abbild preiswürdiger Gegenwartsliteratur. Der Preis ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.
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