Auch in diesem Herbst wird es wieder die Blind-Date-Lesungen zum Deutschen Buchpreis geben. Hier können Literaturbegeisterte die für die Longlist nominierten Romane und AutorInnen live kennenzulernen.
Literaturbegeisterte können im September und Oktober die für den diesjährigen Deutschen Buchpreis nominierten Autorinnen live erleben und einen Einblicke in die Bücher der Longlist erhalten. Dazu sind zehn Blind-Date-Lesungen und zwei große Lesungen geplant, in welchen die Romane vorgestellt werden sollen. Das Besondere an dem Blind-Date-Format: Die Besucherinnen und Besucher erfahren erst am Veranstaltungsabend, welcher Autor beziehungsweise welche Autorin lesen wird. Die zwanzig Titel umfassende Longlist des Deutschen Buchpreises wird morgen (22. August) auf der website des Deutschen Buchpreises bekannt gegeben.
Wo wird gelesen?
Gelesen werden die Romane in den Mitgliedsbuchhandlungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Neun Buchhandlungen sind als Gewinner ausgelost worden. In ihnen wird in den kommenden Wochen eine erste Blind-Date-Lesungen mit einem der Nominierten veranstaltet. Flankierend veranstaltet die Deutsche Bank Stiftung, der Hauptförderer des Deutschen Buchpreises, eine moderierte Lesung in den Frankfurter Zwillingstürmen. Weitere Informationen erfahren Interessierte auf der Seite des Buchhandels.
Deutscher Buchpreis
Mit dem Deutschen Buchpreis wird seit 2005 der beste deutschsprachige Roman des Jahres ausgezeichnet. Vergeben wird die Auszeichnung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Der Autor des Siegertitel erhält 25.000 Euro, die fünf anderen Finalistin (Shortlist) bekommen je 2.500 Euro.
Selbst erteiltes Ziel des Preises ist es, deutschsprachige AutorInnen auch über die Ländergrenzen hinaus bekannt zu machen. Verlage, die deutschsprachige Literatur im Programm führen, können sich mit bis zu zwei Titel direkt um die Auszeichnung bewerben. Die Besonderheit hierbei ist, dass auch Bücher eingereicht werden können, die zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht erhältlich sind. Diesiebenköpfige Jury, die den Siegertitel kürt, wird jedes Jahr neu gewählt. Für die Wahl der entsprechenden JurorInnen ist das Gremium der Akademie Deutscher Buchpreis verantwortlich. Die Akademie wurde 2004 vom Vorstand des Börsenvereins berufen, und setzt sich aus RepräsentantInnen der Buch- und Kulturbranche sowie Förderern und Partnern des Preises zusammen.
Die diesjährige Jury
- Shila Behjat (Journalistin und Publizistin)
- Heinz Drügh (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
- Melanie Mühl (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Lisa Schumacher (Steinmetz’sche Buchhandlung, Offenbach)
- Katharina Teutsch (freie Kritikerin)
- Florian Valerius (Gegenlicht Buchhandlung, Trier)
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Matthias Weichelt (Zeitschrift Sinn und Form)
Topnews
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Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Bertolt Brecht – Geburtstagskind im Februar: Ein literarisches Monument, das bleibt
Wie Banksy die Kunst rettete – Ein überraschender Blick auf die Kunstgeschichte
Ein Geburtstagskind im Januar: Franz Fühmann
Zauberberg 2 von Heinz Strunk
100 Jahre „Der Zauberberg“ - Was Leser heute daraus mitnehmen können
Oschmann: Der Osten: Eine westdeutsche Erfindung“ – Umstrittene russische Übersetzung
Tag 3 beim Bachmannpreis 2025:
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Deutscher Buchpreis 2023: Diese sechs Romane stehen auf der Shortlist
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Nava Ebrahimi erhält Ingeborg-Bachmann-Preis 2021
Preis der Leipziger Buchmesse - Die Nominierungen
Isabella Straub und Rolf-Bernhard Essig erhalten Walter-Serner-Preis
Die Shortlist für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018
Aktuelles
Der Wal und das Ende der Welt von John Ironmonger – Ein Wal im Hafen, ein Mann ohne Namen
VERY BAD TRUTH: Graduation Gala (J. S. Wonda) – Glitzer ist hier kein Schmuck – sondern Tarnung
Ava liebt noch von Vera Zischke – Wenn das eigene Leben leiser wird als der Alltag
Druckfrisch vom 29. März 2026
Das Lithium-Komplott von Michael Nehls – Ein Spurenelement als Weltformel
Alt genug von Ildikó von Kürthy – Lebensmitte ist kein Abstellgleis, sondern eine laute Etage
Very Bad Revenge: Viertes Semester (J. S. Wonda) – Wenn ein Campus plötzlich bewacht wird, ist „Revenge“ kein Gefühl mehr
Very Bad Sinners: Winter Break (J. S. Wonda) – Winter Break ist in Kingston kein Urlaub, sondern ein Ortswechsel der Gefahr
VERY BAD DEVILS: 3. Semester Der Widerstand (J. S. Wonda) – Wenn „Semester“ nur ein anderes Wort für Eskalation ist
VERY BAD BASTARDS: 3. Semester (J. S. Wonda) – Drittes Semester, sechste Lektion
VERY BAD CHOICE: Die Entscheidung (J. S. Wonda) –„Wähl endlich“ – wenn eine Frage zur Drohung wird
Very Bad Liars: Spring Break (J. S. Wonda) – Spring Break klingt nach Freiheit – in Kingston ist es nur eine andere Art von Gefahr
VERY BAD ELITE: 2. Semester (J. S. Wonda) – Wenn der Campus ein Spielfeld ist – und du der Einsatz
Jennette McCurdy: Half His Age
Ein alter Mann, ein großer Fisch und das Meer dazwischen
Rezensionen
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REM (Annika Strauss & Sebastian Fitzek) – Schlafen, träumen – und dann nicht mehr aufwachen
Yoga Town von Daniel Speck – Warum „Yoga Town“ mehr ist als ein Indien-Roman
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Abgeschnitten von Sebastian Fitzek & Michael Tsokos – Wenn ein Telefonzettel im Schädel liegt
Einatmen. Ausatmen von Maxim Leo – Wenn „Achtsamkeit“ zur Auflage wird
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Michael von Kunhardt Mentalgiganten: Was wahre Stärke wirklich ausmacht
Happy Head von Josh Silver – Wellness, Wettbewerb, Wahnsinn