Autorin Stephenie Meyer entschuldigt in einem merkwürdigen Vorwort den Mangel an neuem Material mit zu wenig Zeit.
Die Biss-Jubiläumsausgabe zum zehnten Jahrestag des Twilight-Jubiläums ist in ersten Kunden-Rezensionen bei Amazon.de deutlich abgewatscht worden. Mit nur 1,7 von 5 Sternen nach den ersten sieben Rezensionen fällt das Urteil vernichtend aus. Auch in den USA, wo die Ausgabe bereits am 6. Oktober auf den Markt gekommen war, liegt der Band nach 351 Rezensionen bei nur 2,9 von 5 Sternen.
Der Band mit Wendecover enthält die Original-Geschichte "Biss zum Morgengrauen" sowie "Biss in alle Ewigkeit - Twilight neu erzählt". In "Biss in alle Ewigkeit" vertauscht Meyer schlicht die Geschlechter von Edward und Bella, um mit ihnen die bekannte Geschichte nochmals zu spinnen.
In einem recht seltsam anmutenden Vorwort macht Stephenie Meyer klar, dass ihr die Zeit für den erwarteten Roman "Edward auf den ersten Blick" fehlt.
Grey-Fans offenbar geduldiger als Biss-Jünger
"Es tut mir wirklich leid", schreibt Stephenie Meyer im Vorwort. "Ich weiß, es wird viel Heulen und Zähneklappern geben, weil dieses neue Bonusmaterial A.) nicht völlig neu und B.) nicht `Edward auf den ersten Blick´ ist. (...) Das Problem war die Zeit, beziehungsweise der Mangel an selbiger. Sie hätte auf keinen Fall gereicht, um einen Roman zu schreiben, nicht einmal einen halben."
Überraschenderweise wurde eine ähnliche Buch-Merchandise-Idee von E L James von den Fans besser angenommen: In Grey erzählt die Britin die bekannte Flagellanten-Story aus der Sicht von Christian Grey und kann so weite Teile der Dialoge copy-pasten. Diese Idee honorierten die Leser auf Amazon bisher mit satten 4,2 von 5 Sternen bei 560 Kundenrezensionen.
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