Lesen im engeren Sinn bedeutet, schriftlich niedergelegte, sprachlich formulierte Gedanken aufzunehmen. Das Lesen eines Textes ist ein durch Übung und Kenntnisse des Lesers bestimmter heuristischer, kognitiver Vorgang, der zuvor erlernt oder vermittelt werden muss.

Lesen im übertragenen Sinne der menschlichen Wahrnehmung bedeutet, die richtige Auslese zu treffen: die richtigen Teile des Gesichtsfeldes beachten, um das Ganze möglichst effizient zu erkennen (Prinzip pars pro toto). Jemand, der lesen kann, wird als Alphabet[1] bezeichnet, das Gegenteil ist der Analphabet. Das Fehlen einer in einer Kultur verankerten Lese- bzw. Schreibfähigkeit[2] wird als Illiteralität bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Lesen

Anna Gien und Marlene Stark schreiben mit ihrem Roman "M." einen Erfahrungsbericht, in dem die Strukturen des Kunst- und Kulturbetriebes aufgezeigt werden. Anna Gien und Marlene Stark schreiben mit ihrem Roman "M." einen Erfahrungsbericht, in dem die Strukturen des Kunst- und Kulturbetriebes aufgezeigt werden. Foto: Matthes & Seitz Berlin

Den Kunstbetrieb von hinten nehmen. Und dann?

Der Roman "M." von Anna Gien und Marlene Stark ist ein literarischer Versuch der Aneignung per Machtausübung. Aus der Sicht einer jungen Kunststudentin werden dabei längst bekannte strukturelle Probleme im Kunstbetrieb nachgezeichnet. Viel "Ficken und ficken lassen" und am Ende die verkaterte Auswegslosigkeit.
no.ta.bene no.ta.bene Unter dem Instagram-Account no.ta.bene werden literarische Interventionen in das Kasseler Stadtbild gezeigt. Foto: no.ta.bene
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Wie ein Instagram-Account Literatur in die Straßen bringt

Es gibt viele Möglichkeiten der Tristesse einer Stadt zu entfliehen. Die Stadt selbst ein wenig weniger trist zu machen, ist da schon schwieriger. Der Instagram-Account no.ta.bene zeigt am Beispiel Kassels, wie künstlerische Eingriffe ein Stadtbild verändern können. Wenn auch nur partiell.
Unter anderem in der nächsten Ausgabe von "ttt - titel thesen tempramente": Die Journalistin und Juristin Ece Temelkuran und ihr neues Buch "Wenn Dein Land nicht mehr Dein Land ist oder sieben Schritte in die Diktatur". Unter anderem in der nächsten Ausgabe von "ttt - titel thesen tempramente": Die Journalistin und Juristin Ece Temelkuran und ihr neues Buch "Wenn Dein Land nicht mehr Dein Land ist oder sieben Schritte in die Diktatur". Foto: Wikipedia
Aktuelles

Sieben Schritte in die Diktatur

In der nächsten Ausgabe von "ttt - titel thesen tempramente" geht es unter anderem um das neue Buch der türkischen Journalistin Ece Temelkuran, die darin einen kritischen Blick auf die Entwicklungen ihres Landes wirft. Außerdem: Der Kinostart des Thrillers "Der Fall Collini", nach Ferdinand von Schirach; und wie ein Kunstwesen den Supermodels Konkurrenz macht.

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