Buchvorstellung

Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen Die Holländerinnen ist ein vielschichtiger, bildmächtiger Roman, der sich weigert, bequem konsumierbar zu sein. Dorothee Elmiger führt ihre Leser in einen Dschungel der Sprache, in dem sich Kolonialgeschichte, Theaterdiskurs und existentielle Fragen überlagern. Wer bereit ist, sich diesem Dunkel auszusetzen, findet darin nicht nur eine literarische Erfahrung, sondern auch ein Nachdenken über die Verantwortung des Erzählens im 21. Jahrhundert. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
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Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen

Die Holländerinnen ist ein vielschichtiger, bildmächtiger Roman, der sich weigert, bequem konsumierbar zu sein. Dorothee Elmiger führt ihre Leser in einen Dschungel der Sprache, in dem sich Kolonialgeschichte, Theaterdiskurs und existentielle Fragen überlagern. Wer bereit ist, sich diesem Dunkel auszusetzen, findet darin nicht nur eine literarische Erfahrung, sondern auch ein Nachdenken über die Verantwortung des Erzählens im 21. Jahrhundert.
Marko Dinić – Buch der Gesichter Ein Erinnerungspanorama in acht Stimmen Marko Dinić – Buch der Gesichter Ein Erinnerungspanorama in acht Stimmen Paul Zsolnay Verlag
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Marko Dinić – Buch der Gesichter

Marko Dinićs neuer Roman Buch der Gesichter erscheint am 19. August 2025 im Paul Zsolnay Verlag. Auf 464 Seiten entwirft der Autor ein literarisches Tableau, das Belgrad im Jahr 1942 als Zentrum einer ebenso persönlichen wie politischen Suchbewegung inszeniert. Erzählt wird in acht Kapiteln, aus acht Perspektiven – eine Struktur, die Erinnerungsarbeit zur Komposition werden lässt. Dinićs Text steht in der Tradition moderner Erinnerungsliteratur, verzichtet jedoch auf die klassische Retrospektive ...
Normale Menschen von Sally Rooney Normale Menschen von Sally Rooney Ein Roman über die Unmöglichkeit von Nähe, über soziale Prägung, Scham, Macht und Zärtlichkeit. Sally Rooney schreibt mit einer Präzision, die schneidet – und einer Empathie, die sich nicht anbiedert. Es ist Literatur, die nicht belehrt, sondern zeigt – und dadurch umso länger wirkt. Luchterhand Literaturverlag
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Sally Rooney: Normale Menschen

Sally Rooney, erschienen 2018 bei Faber & Faber, deutsche Ausgabe am 17. August 2020 bei Luchterhand, übersetzt von Zoë Beck. Zwei Menschen, ein Ort, eine Verbindung: Connell und Marianne kennen einander aus der westirischen Kleinstadt Carricklea. Viel verbindet sie nicht – außer einer merkwürdigen Vertrautheit, die weder zeitgemäß noch stabil wirkt, dafür umso tiefer greift. Rooney erzählt eine Beziehungsgeschichte – aber ohne Beziehungsroman zu sein, und schon gar nicht ohne Happy End – ...
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„Not Quite Dead Yet“ von Holly Jackson: Temporeicher Thriller über eine junge Frau mit Todesdiagnose, die ihren eigenen Mörder jagt

Mit „Not Quite Dead Yet“ wagt sich Holly Jackson, bekannt durch ihre Erfolgsreihe A Good Girl’s Guide to Murder, erstmals ins Terrain der Erwachsenenliteratur. Doch wer einen düsteren, psychologisch komplexen Thriller erwartet, wird überrascht sein – vielleicht auch irritiert. Denn Jackson bleibt ihrem Stil treu: jugendnah, schnell, mit einer starken, oft sperrigen Protagonistin, deren Überleben zur dringlichen Detektivarbeit wird.
Tschingis Aitmatows „Djamila“ Tschingis Aitmatows „Djamila“ Galiani-Berlin
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Zärtlichkeit und Widerstand: Tschingis Aitmatows „Djamila“ als poetisches Gegenbild zur gegenwärtigen Härte

Es gibt Geschichten, die sich nicht aufdrängen. Die kein lautes Pathos brauchen, keinen dramatischen Bogen, keine heldenhaften Figuren. Djamila, die 1958 erschienene Novelle des kirgisisch-sowjetischen Autors Tschingis Aitmatow, ist eine solche Geschichte. Sie erzählt von einer leisen Entscheidung, einer sich entfaltenden Nähe, einem Aufbruch, der mehr mit Freiheit zu tun hat als viele lautstarke Befreiungsgesten. Dass diese Erzählung heute – mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung ...
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Exil, Erinnerung, Entscheidung Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Exil, Erinnerung, Entscheidung Carlsen Verlag
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Exil, Erinnerung, Entscheidung

Mit dem siebten und letzten Band verabschiedet sich die Harry-Potter-Reihe von all ihren gewohnten Mustern. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ist kein Schuljahresroman mehr, keine Erzählung über Prüfungen und Pokale – sondern eine Fluchtgeschichte, ein Kriegstagebuch, eine Reflexion über den Tod. Rowling schließt ihre Serie nicht mit einem Knall, sondern mit einem Schweigen, das mehr Gewicht hat als jeder Zauberspruch.
Harry Potter - Gesamtausgabe (Harry Potter)

von J.K. Rowling Harry Potter - Gesamtausgabe (Harry Potter) von J.K. Rowling Carlsen Verlag
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Die Harry Potter-Reihe von J. K. Rowling – Sieben Bände, ein literarisches Kontinuum

Zwischen 1997 und 2007 veröffentlichte J. K. Rowling sieben Bände rund um den jungen Zauberer Harry Potter. Was als klassische Internatsgeschichte mit fantastischen Elementen beginnt, entwickelt sich im Verlauf zu einer vielschichtigen Erzählung über Macht, Tod, Freundschaft und moralische Integrität. Die Reihe lässt sich dabei nicht auf ein Genre reduzieren – sie ist Coming-of-Age, Fantasy, Krimi, Gesellschaftsroman und Internatsdrama zugleich.
„Moby Dick: oder Der Wal“ „Moby Dick: oder Der Wal“ Die Ausgabe ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, den Klassiker neu zu entdecken – nicht als staubiges Kulturgut, sondern als lebendiges Stück Literaturgeschichte, das zwischen Buchdeckeln eindrucksvoll aufgefrischt wurde. Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG
Buchrezension

Moby-Dick – Melvilles grandioser Kampf zwischen Mensch und Mythos

Erfahren Sie in unserer ausführlichen Rezension, wie Herman Melville in Moby-Dick (1851) die Obsession gegen die Naturgewalt Wal inszeniert, mit biblischer Bildsprache und philosophischer Tiefe. Ein Muss für Klassikerliebhaber und Literaturstudierende.
Im Zentrum stehen Mario Vargas Llosa und Gabriel García Márquez, „MVL“ und „Gabo“, wie sie sich nennen – Nobelpreisträger, Popstars des lateinamerikanischen Boom, ehemalige Nachbarn in Barcelona, Seelenverwandte und schließlich Gegner. Im Zentrum stehen Mario Vargas Llosa und Gabriel García Márquez, „MVL“ und „Gabo“, wie sie sich nennen – Nobelpreisträger, Popstars des lateinamerikanischen Boom, ehemalige Nachbarn in Barcelona, Seelenverwandte und schließlich Gegner. dtv
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Zwei Genies, ein Faustschlag – und eine literarische Abrechnung

Ein Faustschlag erschüttert die Literaturgeschichte – und Jaime Bayly macht daraus einen Roman voller Witz, Eitelkeit und Entlarvung. Die Genies zeigt, wie aus Bewunderung Rivalität wird – und wie sich in einem einzigen Schlag ganze Lebensläufe, Lügen und literarische Größen zusammenballen. Ein Porträt zweier Titanen – und ihrer Abgründe.
Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen dtv
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Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen

In einem kleinen Fischerdorf an der Küste von Maine treffen sich Vergangenheit und Gegenwart, Schmerz und Zugehörigkeit. Ann, Julie und Mina tragen, was das Leben ihnen zugemutet hat – und finden in der rauen Landschaft und im stummen Blick eines blauen Hummers etwas, das vielleicht nicht heilt, aber trägt. Ein leiser, salzgesättigter Roman über Verluste, die bleiben – und Menschen, die weitermachen.
Erdlinge -  Hrsg. von Jessica Ullrich Erdlinge - Hrsg. von Jessica Ullrich Neofelis Verlag
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„Erdlinge“ Hrsg. von Jessica Ullrich

In der 27. Ausgabe der Reihe Tierstudien widmet sich Herausgeberin Jessica Ullrich dem, was sonst kaum Sichtbarkeit erhält – jenen tierlichen Existenzen, die in, auf oder mit der Erde leben, aber selten im Zentrum ökologischer Debatten stehen. Erdlinge ist kein Handbuch der Zoologie, sondern ein vielstimmiges Plädoyer für ein neues Denken vom Boden her: poetisch, kritisch, interdisziplinär. Was dabei verhandelt wird, ist nicht weniger als eine Revision des Anthropozentrismus – aus Perspektive ...
Shay Charka: Theodor Herzl
 Shay Charka: Theodor Herzl
 Aus dem Hebräischen von Awi Blumenfeld Bahoe Books
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Vom Traum zum Trauma: Eine gezeichnete Biografie zwischen Vision und Verdrängung

Mitte des 19. Jahrhunderts wird Theodor (Benjamin Seev) Herzl in Budapest als Sohn deutschsprachiger Juden geboren. Die Familie zieht 1878 nach Wien, wo der junge Herzl Rechtswissenschaften studiert – bis ihn seine literarischen Ambitionen zu Theaterkritik und Dramatik führen. Seine frühen Jahre sind geprägt von Bildungsbürgertum, Sprachkultur und einem tiefen Glauben an Assimilation.
Tilmann Lahme: Thomas Mann. Ein Leben Tilmann Lahme: Thomas Mann. Ein Leben Was diese Biografie auszeichnet, ist ihre unaufgeregte Radikalität. Sie will Thomas Mann nicht neu erfinden, sondern die Konturen schärfen, dort, wo sie allzu glatt geworden sind. dtv
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Tilmann Lahme: Thomas Mann. Ein Leben

Thomas Mann – das war lange ein Denkmal mit Lesebrille. Nobelpreisträger, Familienpatriarch, Moralist im Exil: Ein Mann aus Granit, unter dem nichts rutscht. Wer an ihm rüttelt, muss sehr sicher stehen oder sehr klug fragen. Tilmann Lahme tut beides. Seine Biografie, erschienen zum 150. Geburtstag bei dtv, ist keine Demontage, sondern eine geduldige Rekonstruktion – detailversessen, präzise, und voller ungemütlicher Einsichten.
Sebastian Haffner – Abschied
 Sebastian Haffner – Abschied
 Ein junger Mann in einer alten Welt – und ein Roman, der nie hätte verloren gehen dürfen Hanser Verlag
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Sebastian Haffner – Abschied


Man muss sich das vergegenwärtigen: Raimund Pretzel war 25 Jahre alt, als er diesen Roman schrieb. Ein Jurist am Anfang seiner Laufbahn, frisch verliebt, desillusioniert und politisch hellhörig – aber noch kein Historiker, noch kein Exilant, noch kein „Sebastian Haffner“. Dieser Roman, Abschied, geschrieben im Oktober und November 1932, ist keine spätere Verarbeitung, kein abgeklärter Rückblick. Er ist ein Text aus der Mitte des Sturms – notiert, bevor das, was wir heute Geschichte nennen, ...
In Stahlgewittern – Ernst Jünger In Stahlgewittern – Ernst Jünger Jünger schildert seine Erlebnisse als Offizier an der Westfront zwischen 1915 und 1918: den Marsch durch die Kreidegräben der Champagne, das Leben in den Schützengräben, Verwundungen, Todesangst, aber auch Kameradschaft, Disziplin und ein Gefühl der Bewährung. Klett-Cotta
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In Stahlgewittern – Ernst Jünger

Ernst Jüngers In Stahlgewittern zählt zu den markantesten und umstrittensten Zeugnissen des Ersten Weltkriegs. Ursprünglich basierend auf seinen Feldtagebüchern, erschien das Buch 1920 in einer ersten Fassung, die in ihrer knappen, registrierenden Sprache wie ein nüchternes Protokoll wirkte. Doch Jünger überarbeitete sein Werk mehrfach – insgesamt sieben Mal –, bis es 1978 seine endgültige Form erhielt. Die historisch-kritische Ausgabe von Helmuth Kiesel (Klett-Cotta, 2014) dokumentiert diese ...

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