Die deutsche Literaturverfilmung "Im Westen nichts Neues" ist bei den renommierten British Academy Film Awards ("Baftas") in 14 Kategorien nominiert worden. Auf Auszeichnungen hoffen können unter anderem Edward Berger (beste Regie), Albrecht Schuch (beste männliche Nebenrolle) und Volker Bertelmann (beste Filmmusik)
14 Nominierungen für die Literaturverfilmung "Im Westen nichts Neues"
Edward Bergers Remake des Antikriegsklassikers "Im Westen nichts Neues" ist in diesem Jahr der deutsche Anwärter auf den Oscar für den besten internationalen Film. Am Donnerstag wurde die auf den gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque basierende Literaturverfilmung in 14 Kategorien des British Academy Film Awards ("Baftas") nominiert. Unter anderem in den Sparten bester Film, beste Regie (Edward Berger), beste männliche Nebenrolle (Albrecht Schuch), bestes adaptiertes Drehbuch (Edward Berger, Lesley Paterson, Ian Stokell) und beste Filmmusik (Volker Bertelmann alias Hauschka).
Damit steht "Im Westen nichts Neues" nun auf einer Stufe mit dem chinesischen Film "Tiger and Dragon" aus dem Jahre 2001, der mit ebenfalls 14 "Baftas"-Nominierungen den bisherigen Rekord für nicht auf Englisch gedrehte Filme hielt.
Spitzenreiter und Konkurrenz
"Im Westen nichts Neues" ist, was die Nominierungen anbelangt, in diesem Jahr deutlicher Spitzenreiter. Auf Platz 2 in der Kategorie "Bester Film" folgen die britische Tragikomödie "The Banshees of Inisherin" und der Science-Fiction-Film "Everything Everywhere All At Once", die beide jeweils zehn Nominierungen in verschiedenen Kategorien erhielten. Mit neun Nominierungen folgt dann das biografische Drama "Elvis" von Baz Luhrmann. Das Musikdrama "Tar" wurde in 5 Kategorien nominiert. Die Preisverleihung der diesjährigen "Baftas" findet am 19. Februar in London statt und wird von dem Britischen Schauspieler Richard E. Grant moderiert.
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