Freund

Hermann Ilg

Ein Freund du kannst es dir nicht vorstellen so einzigartig wie keiner, nicht besonders groß aber auch kein kleiner, ganz besonders nicht irgendeiner.

Ein Humor dessen die meisten nicht würdig, denn in der Gesellschaft galt seine Art als äußerst töricht.

Er betrank sich oft, man mag es kaum glauben, so meinte er, könne er sich seine schüchterne Art berauben.

Der Alkohol oh ja der schmeckte, doch bald er auch nach Heroin die Finger leckte.

Die wildesten Eskapaden die könnt ich euch über Stunden hier erzählen, um Diebstahl, Sex, Drogen und andere verrückte Vergehen.

Doch nach kurzer Zeit, gab es nur noch Leid, er spürte Liebe kein Hass und auch kein Neid und nun war es soweit, er war noch nicht bereit, doch er starb, der Körper voll vom Feind.

Ja er bestahl, belog und betrog auch mich, wenn du ihn kanntest auch sicherlich dich, doch darum geht es in diesem Gedicht heute sicher nicht.

Denn die Nächte die er uns eins bescherte einfach unvergessliche Momente. Ein Meer von Gelächter und guter Laune brachte er uns doch zu Haufe.

Zu viel Spaß brachte er in unser Leben jede Missetat würde ich ihm vergeben.

Ein wahrer Freund war er für uns, mit all seinen Fehlern und all seiner Kunst.

In Ehren behalten wir sein Gesicht, doch wird er es nie hören, sein Gedicht.

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