Sprachkritik untersucht Sprache, Sprechakte und Diskurse auf die Zusammenhänge von Sprache und Denken bzw. Erkenntnisfähigkeit (Sprachphilosophie) sowie von Sprache und den gesellschaftlichen Verhältnissen (Soziologie). Nach Roland Barthes, Sprachwissenschaftler und Begründer der modernen Semiotik, ist Sprachkritik auch Gesellschaftskritik, da Sprache selbst ideologisch sei.[1] In der Sprachpflege bedeutet Sprachkritik die Bewertung sprachlicher Äußerungen. Sie kann in ihrer Aussage sowohl negativ (Tadel) als auch positiv (Empfehlung) sein.
Ferdinand de Saussure stellte 1916[2] die These auf, dass sprachliche Zeichen auf Konventionen innerhalb einer Sprachgemeinschaft beruhen. Er prägte dafür den Begriff Arbitrarität. Dies hat allerdings überhaupt nicht explizit und nicht unbedingt mit Sprachkritik als Kulturkritik zu tun.
Quelle: WikipediaSprachkritik
Zu Noam Chomskys „Kampf oder Untergang!“ (im Gespräch mit Emran Feroz)
Karen W. – Eine Resonanz des Alltags
Krieg in der Sprache – wie sich Gewalt in unseren Worten versteckt