Die Hoffnung klopft, so zaghaft sacht,
doch bricht sie jedes Mal bei Nacht.
Auch wenn sie den tag über nur lacht
Hält sie der gedanke trotzdem die ganze Nacht wach
Es wird bestimmt klappen
Und ich kann es auch schaffen
Und ich werde mich auch trauen,
... doch ... ich könnte es auch versauen
Die Hoffnung, einst so zart und klein,
ertrank in Tränen, kalt und rein.
Sie fragt nicht mehr, warum, wofür,
denn jede Antwort schweigt in ihr.
Hoffnung nur ein positives Gefühl
Sie glaubte daran
doch dass brachte nicht viel
Denn sie erreichte nie ihr ziel
,,Die Hoffnung stirbt zuletzt“
Dass ist zumindest das, was jeder schätzt
Doch was wenn es keine hoffnung gibt
Sondern alles nur aus Glück geschieht
Freie Texte
Schwestern der Sonne
UpA
Drei Mädchen, stark und klar, feinsinnig mit scharfer Zunge und stetem Verstand. Sie reckten das Haupt der Sonne entgegen. Die Älteste spendete Schutz, breit wie ein stiller Baum im Mittagslicht. Die Zweite trat hervor, ruhig, mit Augen, die niemand auswichen. Die Dritte — frei und brav — trug das Lachen wie den Schutz der Familie in sich. Feiner Sand quoll durch ihre nackten Zehen, warm von der Sonne, golden im flimmernden Licht. Und da standen sie, das Haupt erhoben der Sonne entgegen, als ...