Friedensgebet Paweł Markiewicz: Die Friedensprosa

Vorlesen

Die zarte Friedensprosa, gesendet an Herrn Ali Chamenei, um den Eingang des Krieges zu verhindern, und zwar: ali.chamenei@leader.ir.

Das Gebet für einen goldenäugigen Mönch

Als mein Hund in der Agonie, im Sterben lag, verstand ich plötzlich, dass mir keine katholische Religion zu helfen vermag. Mir und dem Hund können keine lügnerischen Heiligen der Kirche helfen, die mit ihrer Heiligkeit überaus prahlen. Ich wollte zu Buddha überkommen.

Ich studiere seit einigen Tagen die Lehre Buddhas. Ich will einfach Buddhist werden, ein verklärter Mensch sein. Und der Große Buddha offenbarte mir eine reine Wahrheit. Es gibt 3 Paradiese.

In dem Paradies A gibt es den Platz für Gott und die Verwalter: Jesus, Mahammad und Buddha.

Im Paradies B ist Platz für Hindus, dagegen im Paradies C wohnen Konfessionslose sowie Anhänger uralter und neuer Götter.

Buddha sagte mit, dass es in seinem Paradies seinen lotosbekränzten Thron gibt. Ferner lässt sich ein Rat der Klügsten erkennen. In der Luft schweben hier urreinste Geister.

Es gibt eine Höhle für eschatologisch untergegangene böse Geister, die an eine Höhlenwand, wie bei Platos Höhle, gefesselt sind, doch erst am Ende der Zeit. Darüber hinaus leben hier die Seelen verstorbener Anhänger.

Buddha bat mich darum, dass ich als Aufgeklärter Mensch an seinen goldenäugigen Mönch, der im Paradies Buddhas den Rat der Klügsten leitet, bete. Die Welt braucht den grenzenlosen Frieden und keine Kriege mehr. Nur dann wird die Welt vollkommen holdselig sein.

Beten wir gemeinsam für den Frieden an ebendiesen Mönch mit Worten:

Werter Mönch! Du golden äugiger Mensch, den die Erde uns via Zauber geschenkt hat. Sei ein Begleiter ewigen Friedens! Sei ein Freund holdseliger Ewigkeiten! Erlaubt den Tauben den Frieden grenzenlos zu tragen! Hilf der Welt, damit kein Kind Buddhas oder Pachamamas mehr leidet!

Gefällt mir
0
 

Weitere Freie Texte

Freie Texte

Traumlicht und Schattenspiel

Jennifer

Meine Gedanken kreisten Von tiefen langen Fluren Abzweigend tausend Räume Ein Labyrinth voller Möglichkeiten Jede Tür -Ein Tor - Ein Schritt ein unbekannter Raum -Ein Paradox Eine Realität - Ein Universum Etwas Unbekanntes - Etwas Unerforschtes Dies wurde bald zur Sucht zur Suche nach dem Kick nach Adrenalin zur Droge die mich geiselt und ihre Ketten enger werden lässt Die Schatten meiner selbst drohten mich zu extrahieren Doch dann erkannte ich in den Korridor da war Licht In Form von ...
Freie Texte

Bei Tisch

Hans-Ulrich Kramer

Geht man heutzutage auswärts essen, kommt man nicht umhin, die Tischgespräche anderer Menschen anzuhören. Nicht, weil man diese klandestin belauscht, sondern weil die Leute an den Nachbartischen – in der Regel die vielfach beschriebenen und viel zitierten alten weißen Männer – einem ihre Gedankengänge in entsprechender Lautstärke quasi aufzwingen. Geschimpft und gehetzt wird bei Tisch zur warmen Mahlzeit gegen Asylanten (das neutralere Wort Flüchtling wird nie verwendet), gegen die ...
Freie Texte

Die Armada der Arbeitslosen – ein Arbeitsvermittler klagt an

Hans-Ulrich Kramer

Als Arbeitsvermittler bei der Agentur für Arbeit bin ich ein armes Würstchen: Den meisten meiner Klienten – häufig sind diese psychisch angeschlagen und/oder ohne Berufs- bzw. Schulabschluss – kann ich nicht weiterhelfen. Meine Kollegen und ich simulieren hier nur Vermittlung. Anstrengend sind Klienten mit höheren Bildungsabschlüssen, die dennoch durch alle Raster fallen, ihre Ansprüche und ihren Dünkel aber weiterhin aufrechterhalten. Es heißt ja immer: Durch den Fachkräftemangel sei es so ...

Aktuelles