In der kommenden Ausgabe "ttt - titel, thesen, temperamente" wird es unter anderem um Uwe Ritzers Buch "Zwischen Dürre und Flut" gehen. Außerdem wird die Frage aufgeworfen, ob die Europäische Union im "Rennen um die Künstliche Intelligenz" mithalten können wird.
Im vergangenen Jahr erlebte Europa den heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Außerdem war 2022 das vierte Dürrejahr - nach 2018, 2019 und 2020 - in Deutschland. Folgen dieser Entwicklung sind nicht nur ausgedörrte Landschaften, sondern auch ein sinkender Grundwasserspiegel. Im Dürresommer 2019 wurden in Deutschland ein Wassermassendefizirt von 43,7 Milliarden Tonnen gemeldet; die seltenen Niederschläge reichen nicht aus, um die Speicher wieder füllen. Zugleich setzt das in Düngemittel enthaltende Nitrat den Böden immer weiter zu und versucht die Grundwasserschichten. In seinem Buch "Zwischen Dürre und Flut" macht der Autor Uwe Ritzer unmissverständlich klar, dass wir Wasser längst nicht mehr als selbstverständliche Ressource betrachten sollten. Er beschreibt ein "Deutschland vor dem Wassernotstand" und bringt an, "was jetzt passieren muss". In der kommenden Ausgabe "ttt - titel, thesen, temperamente" spricht Ritzer über den bereits aufkommenden Notstand. Außerdem kommt der Bürgermeister von Grävenwiesbach, Roland Seel, zu Wort, in dessen Ort 2022 bereits Wassernotstand herrschte.
"Zwischen Dürre und Flut. Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss"
Der Klimawandel hat Deutschland erreicht: Rekordtemperaturen, sinkende Grundwasserspiegel, ausgetrocknete und versiegelte Böden, die den Regen nicht mehr aufnehmen können und so Flutkatastrophen erst möglich machen. Wasser wird auch bei uns zunehmend zum raren Gut, schon heute entnehmen Industrie, Landwirtschaft und Haushalte mehr, als natürlich nachkommt. Doch noch spricht kaum jemand über die Folgen dieser Notlage, die Verteilungskämpfe, die bereits jetzt hinter den Kulissen zwischen Unternehmen und Kommunen stattfinden und die jeden von uns schon bald so direkt betreffen werden wie heute jene um Gas und Strom. Uwe Ritzer, Wirtschafts- und Investigativjournalist der »Süddeutschen Zeitung«, schreibt einen packenden Bericht über ein Land im akuten Klimawandel und zeigt, was heute geschehen muss, damit unsere Wasserversorgung auch morgen noch gewährleistet werden kann. Ein längst überfälliger Weckruf an Politik und Verbraucher. (Ankündigungstext / Penguin Verlag)
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Zuhause sollte man sich sicher fühlen. Doch genau dort steigt die Gewalt immer weiter an. Alle 45 Minuten wird eine Frau von ihrem Partner oder Expartner verletzt - eine Steigerung von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Initiative #DieNächste setzt sich dafür ein, das Thema häusliche Gewalt in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. "ttt" spricht mit der Initiatorin der Bewegung.
Das Rennen um Künstliche Intelligenz - Verliert Europa den Anschluss?
Kann Europa mit Ländern wie die USA und China im Wettstreit um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz mithalten? Forscher sehen eine Gefahr im geplanten "AI Act" der Europäischen Union. "ttt" spricht u. a. mit Vertretern des Netzwerkes "Laion", die sich für Open-Source-KI einsetzen, und der Initiative "appliedAI"
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Am 21. Juli erscheint das neue "Blur"-Album mit dem Titel "The Ballad of Darren". "ttt" spricht mit Damon Albarn und Graham Coxon über ein kaputtes Post-Brexit-England, das Älterwerden und den Kater nach der Party.
Afrika meets Europa - Der Maler Michael Armitage
Michael Armitage gilt als einer der wichtigsten Maler der Gegenwart. In seinem Werk vermengt er afrikanische Szenen, politische Kundgebungen, Rituale, Pflanzen und Tiere. Im Kunsthaus Bregenz ist derzeit eine große Ausstellung des britisch-kenianischen Künstler zusehen. "ttt" trifft Armitage vor Ort, und spricht mit dem Künstler über sein Werk.
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