Die Kinderbuch-Illustratorin Lilo Fromm ist am vergangenen Montag im Alter von 94 Jahren in Hamburg gestorben. Dies teilte eine Freundin der Illustratorin der Deutschen Presse-Agentur mit.
Die Kinderbuch-Illustratorin Lilo Fromm ist tot. Zeit ihres Lebens illustriere die gebürtige Berlinerin über 250 Bücher, unter anderem das Grimmsche Märchen "Der Goldene Vogel", wofür sie 1967 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis in der Kategorie Bilderbuch ausgezeichnet wurde. Das erste von ihr illustrierte Kinderbuch erschien 1957 im Georg-Lentz-Verlag. Einige der Werke, an denen Fromm zum Teil auch als Autorin mitwirkte, wurden in 22 Sprachen übersetzt.
Neben Illustrationen für Kinderbücher entwarf Fromm zahlreiche Schwarz-Weiß-Illustrationen, Poster, Schulbücher und eine Serie von Grußkarten für UNICEF und die Schweizer Kinderhilfe. Größere Bekanntheit erlangte sie in den 1960er und 70er Jahren.
Lilo Fromm
Lilo Fromm wurde 1928 in Berlin geboren. Sie verbrachte ihre Jugend in Berlin sowie in Ostpreußen und an der Nordsee. Ihr Studium begann sie an einer Fachschule in Verlin, anschließend besuchte sie Akademien in München, Freiburg im Breisgau und Hamburg. Von 1965 bis 1983 verbrachte sie die Sommer in Suzette in der Provence, wo sie 1984 endgültig hinzog. Seit 2016 lebte sie dann wieder Deutschland.
Fromm wurde 1967 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Auf der Auswahlliste des Preises stand sie bereits in den Jahren 1960 ("Das Mondgesicht") und 1963 ("Oberpotz und Hoppelhannes"). 1982 wurde ihr Buch "Klein Häschen" zum Buch des Monats der "Deutschen Akademie für Kinder und Jugendliteratur" gekürt. Zu ihren bekanntesten Illustrationen gehören neben "Der Goldene Vogel" die Bücher "Der Buchstabenvogel", "Himpelchen und Pimpelchen" und "Das Apfelsinenmännchen".
Topnews
Unser Geburtstagskind im März: Heinrich Mann
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Bertolt Brecht – Geburtstagskind im Februar: Ein literarisches Monument, das bleibt
Wie Banksy die Kunst rettete – Ein überraschender Blick auf die Kunstgeschichte
Ein Geburtstagskind im Januar: Franz Fühmann
Zauberberg 2 von Heinz Strunk
100 Jahre „Der Zauberberg“ - Was Leser heute daraus mitnehmen können
Oschmann: Der Osten: Eine westdeutsche Erfindung“ – Umstrittene russische Übersetzung
Aktuelles
Very Bad Revenge: Viertes Semester (J. S. Wonda) – Wenn ein Campus plötzlich bewacht wird, ist „Revenge“ kein Gefühl mehr
Very Bad Sinners: Winter Break (J. S. Wonda) – Winter Break ist in Kingston kein Urlaub, sondern ein Ortswechsel der Gefahr
VERY BAD DEVILS: 3. Semester Der Widerstand (J. S. Wonda) – Wenn „Semester“ nur ein anderes Wort für Eskalation ist
VERY BAD BASTARDS: 3. Semester (J. S. Wonda) – Drittes Semester, sechste Lektion
VERY BAD CHOICE: Die Entscheidung (J. S. Wonda) –„Wähl endlich“ – wenn eine Frage zur Drohung wird
Very Bad Liars: Spring Break (J. S. Wonda) – Spring Break klingt nach Freiheit – in Kingston ist es nur eine andere Art von Gefahr
VERY BAD ELITE: 2. Semester (J. S. Wonda) – Wenn der Campus ein Spielfeld ist – und du der Einsatz
Jennette McCurdy: Half His Age
Ein alter Mann, ein großer Fisch und das Meer dazwischen
Über Rilke stolpern – Karwoche ohne Gewissheit
Ken Folletts „The Deep and Secret Things“ – was die Ankündigung über den kommenden Roman verrät
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler – Wenn Familiengeschichte nach Akten riecht
REM (Annika Strauss & Sebastian Fitzek) – Schlafen, träumen – und dann nicht mehr aufwachen
Yoga Town von Daniel Speck – Warum „Yoga Town“ mehr ist als ein Indien-Roman
Liebeserklärung an die Heldinnen – von der Höhle bis ins Heute
Rezensionen
Die Krankheitslügen von Fabian Kowallik – Gesundheit als Versprechen – und als Misstrauen
Abgeschnitten von Sebastian Fitzek & Michael Tsokos – Wenn ein Telefonzettel im Schädel liegt
Einatmen. Ausatmen von Maxim Leo – Wenn „Achtsamkeit“ zur Auflage wird
Helene Bukowski: „Wer möchte nicht im Leben bleiben“
Das schönste aller Leben von Betty Boras – Schönheit als Versprechen – und als Zumutung
Michael von Kunhardt Mentalgiganten: Was wahre Stärke wirklich ausmacht
Happy Head von Josh Silver – Wellness, Wettbewerb, Wahnsinn