leicht zischend und aufbäumend,
unaufhaltsam und doch mit Plan,
mal ganz glatt mal aufschäumend,
mal schnell dann langsam getan,
irgendwie grazil nach vorne blickend,
farblich wirkend wie ein wildes Spiel,
manches Treiben schnell erstickend,
für manches Leben ein kleines Ziel,
entweder ganz oben ankommen,
je nach Geschick und Lebenslage,
auch nach unten ganz benommen,
tobt es oder genießt die Tage,
die lange Welle ist es gewesen,
auf dem Meer draussen keine Frage,
und sie ist noch da und hier zu lesen.....
Freie Texte
Heine und die Tropen: Asien und Karibik
Zoufiné Lauer-Baré
Wo? „ Wo wird einst des Wandermüden Letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden? Unter Linden an dem Rhein? “ fragt sich das Lyrische Ich in dem Gedicht „Wo?“ von Heinrich Heine (1797– 1856). Dieser Essay antwortet auf diese Frage: