Traumstarre

Steffen Ebert

Ein Traum einst erblühte,

die Zeit ihn abkühlte,

fast schon erfroren,

für immer verloren.


Zu Eise erstarrte

die Blüte, verharrte

in ihrer Gestalt,

im Inneren kalt.


Eine Träne sie fand,

schon taute der Rand,

sie wiedererstrahlte,

in tausend Farben nun malte.




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