Eine Rezension (lateinisch recensio „Musterung, quantitative Prüfung, Bestandsaufnahme“, von recensere „erzählen, aufzählen, zusammenstellen“[1]) oder auch Besprechung (zuweilen auch im deutschen Sprachraum anglisiert zu Review)[2] ist in der Regel eine in Druckerzeugnissen oder digitalen Medien schriftlich niedergelegte, zuweilen aber auch mündlich in Funk, Film oder Fernsehen veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten, neu erschienenen Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes vorstellt und wertend behandelt. Es werden in ihr Inhalte wissenschaftlicher Erkenntnisse, kultureller Schöpfungen wie auch Gebrauchsgüter analysiert und in der Regel anhand sach- und fachgemäßer Normen bewertet.

Rezensionen sind häufig mit bis zu drei Seiten eher knapp gehalten, können aber in der journalistischen Darstellungsform des Essays auch weit mehr Seiten bis zum Umfang eines eigenständigen Buches einnehmen. Als Teil eines wissenschaftlichen Diskurses bilden Rezensionen eine unmittelbare Antwort z. B. auf eine in einer Fachzeitschrift veröffentlichten These oder Theorie.

Quelle: Wikipedia

Rezension

Aus heiterem Himmel macht das kleine Eisvogelmädchen Pips eines Tages einen beeindruckenden Luftsalto, bevor es kopfüber den Baumstamm hinunterrast. Bild: Thienemann-Esslinger Verlag
Kinderbuch

Pips fliegt

Mit dem Kinderbuch "Pips fliegt" ist dem Autor und Illustrator Corey R. Tabor eine zauberhafte Geschichte zum Thema Selbstvertrauen gelungen, die zudem sehr aussagekräftig illustriert ist. Erschienen ist das Bilderbuch am 24.02.2023 in einer gebundenen Ausgabe mit 40 Seiten bei Thienemann-Esslinger. (Altersempfehlung: ab 4 Jahren)
In ihrem Roman "Ein rostiger Klang von Freiheit" schreibt die schwedische Schriftstellerin Toril Brekke von Emanzipation, Verlassenheit und Aufbruch. Eine Coming-of-Age-Geschichte vor dem Hintergrund einer 68er-Politisierung. Bild: Lesering
Roman

Von den Chancen im Verlust

In "Ein rostiger Klang von Freiheit" erzählt die schwedische Schriftstellerin Toril Brekke eine Coming-of-Age-Geschichte, die uns ins Oslo der 1968er Jahre führt. Freiheitsbegehren und die Sehnsucht nach Selbstbestimmung treffen dabei auf familiäre Verluste und die Verpflichtung, Verantwortung zu übernehmen. Ein Roman, der zeigt, dass sich die wirklich großen Reformen im Schatten der öffentlichen Proteste vollziehen.
In "Spitzweg" feiert der Schriftsteller Eckhart Nickel die Vorzüge der metaphysischen Revolte. Bild: Piper Verlag
Roman

Eckhart Nickel auf Platz 1 der SWR Bestenliste für den Juli

Auf Platz 1 der SWR Bestenliste für den Monat Juli steht der Roman "Spitzweg" von Eckhart Nickel. Wie bereits in seinem 2018 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman "Hysterie", führt uns Nickel auch hier die Geschichte einer Obsession vor Augen. Ein der Kunst zunächst recht desinteressiert gegenüberstehender Ich-Erzähler, der zunehmend empfänglicher wird fürs Erhabene, Unsagbare und überbordend Schöne... Ein Exzentriker, der sich der analogen Zeichnung verschrieben hat... Eine talentierte ...
Heinz Strunks neuer Roman "Ein Sommer in Niendorf" zeugt abermals von Zerfall, Aufgabe und dem Scheitern des Individuums. Doch keiner Helden ist bisher so tief gefallen, wie der Wirtschaftsjurist Roth. Bild: Rowohlt Verlag
Prosa

Das romantische Bild eines untergehendes Mannes

In seinem neuen Roman "Ein Sommer in Niendorf" setzt Heinz Strunk ein weiteres Mal auf eine abgestellte, bald schon zerfressene und an sich selbst scheiternde Männerfigur. Ein Mitte-Fünziger ist es in diesem Fall, der, so der anfängliche Plan, für drei arbeitsfreie Sommermonate nach Niendorf reist. Doch was als Erholungsversprechen beginnt, wird für den Wirtschaftsjuristen Roth zu einem regelrechten Abnutzungsmarathon. Eindringlich und überzeugend zeigt Strunk hier den seelischen und ...

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