Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. Wie die Philosophin Anne-Barb Hertkorn ausgeführt hat, sei Kritik damit „eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal der auf Gültigkeit Anspruch erhebenden Urteilsbildung.“ ([1]) Sie gilt im Sinne einer Kunst der Beurteilung als eine der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten.[2]

Neben der Bedeutung der prüfenden Beurteilung und deren Äußerung in entsprechenden Worten bezeichnet die Kritik – insbesondere in der Verbform kritisieren ebenso wie monieren[3] und die Monierung[4] – auch eine Beanstandung oder Bemängelung. In früheren sozialistischen Staaten laut Duden auch „Fehler und Versäumnisse beanstandende [öffentliche] kritische Stellungnahme als Mittel zur politischen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung“.[5]

Quelle: Wikipedia

Kritik

Am Freitag, 14. Juni 2019, 23:00 Uhr, diskutieren Volker Weidermann, Thea Dorn, Christine Westermann und Gast Joachim Meyerhoff gemeinsam über aktuelle Romane. Am Freitag, 14. Juni 2019, 23:00 Uhr, diskutieren Volker Weidermann, Thea Dorn, Christine Westermann und Gast Joachim Meyerhoff gemeinsam über aktuelle Romane. Foto: obs/ZDF
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"Das Literarische Quartett" mit Joachim Meyerhoff als Gast

Volker Weidermann, Thea Dorn und Christine Westermann laden erneut zum Gespräch über aktuelle Bücher. Zu Gast beim "Literarischen Quartett" ist dieses Mal der Schauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff. Am 14 Juni um 23.00 Uhr diskutieren die vier im ZDF über Bücher von Alina Bronsky, Jochen Schmidt und Colson Whitehead sowie über eine Neuübersetzung von Raymond Queneau.
Die Gespräche über Takis Würgers Roman "Stella" flammen erneut auf. Dieses mal melden sich die BuchhändlerInnen zu Wort. Die Gespräche über Takis Würgers Roman "Stella" flammen erneut auf. Dieses mal melden sich die BuchhändlerInnen zu Wort. Foto: Wikipedia

Takis Würger: "Stella" - Abgas, Drogen, Geld, Macht, Prostitution, Stella, Stella, Stella

Im Wochenmagazin des deutschen Buchhandels, dem Börsenblatt, ist vor kurzem ein interessantes Schreiben erschienen. Es handelt sich um einen von BuchhändlerInnen unterzeichneten Brief, in dem der Autor Takis Würger und dessen umstrittener Roman"Stella"verteidigt werden. Insbesondere wird dabei auf einen, aus Sicht der BuchhändlerInnen, fehlerhaften Umgang mit Literatur aufmerksam gemacht; also: Kritik an die Kritik geübt. Weils so symptomatisch ist: Eklat um Stella, Teil ...
Instagram, Twitter, Wikipedia. Wie diese Plattformen der kritischen Auseinandersetzung der Gegenwart dienen können, beschreibt die Autorin Enis Maci in ihrer Essaysammlung "Eiscafé Europa". Instagram, Twitter, Wikipedia. Wie diese Plattformen der kritischen Auseinandersetzung der Gegenwart dienen können, beschreibt die Autorin Enis Maci in ihrer Essaysammlung "Eiscafé Europa". Foto: Suhrkamp Verlag

Essays der Gegenwart

Enis Maci hat mit Eiscafé Europa ein Buch geschrieben, welches eine ungefähre Vorstellung davon gibt, wie essayistisches Arbeiten gegenwärtig möglich ist. Wikipediaeinträge, Instagram- und Twitteraccounts werden dabei zu Quellenangaben, auf deren Grundlage sich die Autorin mit Rassismus, Sexismus und den politischen Fragen unserer Zeit auseinandersetzt.
Der österreichische Autor Robert Mensasse erhält die Carl-Zuckermayer-Medaille trotz jüngst gegen ihn vorgebrachte Vorwürfe. Der österreichische Autor Robert Mensasse erhält die Carl-Zuckermayer-Medaille trotz jüngst gegen ihn vorgebrachte Vorwürfe. Quelle: Wikipedia
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Robert Mensasse erhält Carl-Zuckmayer-Medaille trotz Vorwürfe

Der Österreichischen Schriftsteller Robert Mensasse wird mit der Carl-Zuckermayer-Medaille ausgezeichnet. Die Umsetzung der Preisverleihung stand - nach schwerer Kritik an Mensasses Umgang mit historischen Begebenheiten - in der Schwebe. Der Autor hatte sich jüngst für seine Fehler entschuldigt.
Der Österreichische Schriftsteller Robert Menasse verteidigt sich gegen Vorwüfe, fälschlich zitiert zu haben, und gesteht sich Fehler ein. Der Österreichische Schriftsteller Robert Menasse verteidigt sich gegen Vorwüfe, fälschlich zitiert zu haben, und gesteht sich Fehler ein. Quelle: Wikipedia
Aktuelles

Rober Menasse: Stellungnahme und Eingeständnisse

Der österreichischer Schriftsteller Robert Menasse legte Walter Hallstein (erster Kommissionspräsident der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft) erfundene Zitate in den Mund und dichtete ihm eine Rede in Auschwitz an. Nach von der Tageszeitung "Die Welt" ausgehenden Vorwürfen gesteht er sich nun Fehler ein.

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