Katerina Poladjan (* 1971 in Moskau) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie erhielt 2025 den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds und ist Trägerin des Rompreises Villa Massimo. Für ihren Roman Goldstrand erhielt sie 2026 den Preis der Leipziger Buchmesse.
Katerina Poladjan wurde in der Sowjetunion geboren. Ihr Großvater war ein Überlebender des Völkermords an den Armeniern.[1] Ihr Vater Michael Poladjan ist ein international anerkannter Künstler, und ihre Mutter Irina Olegowna Vinizki, geborene Cheglowa, ist Kunsthistorikerin und Journalistin. Ende der 1970er Jahre kam Katerina Poladjan mit ihren Eltern in die Bundesrepublik. Ihr Abitur legte sie am Edith-Stein-Gymnasium in München-Haidhausen ab; anschließend absolvierte sie an der Leuphana Universität Lüneburg ein Studium der Angewandten Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Philosophie und Kunst. In München studierte sie Darstellende Kunst.[2]
Quelle: Wikipedia