Andere zerbrechen laut,
und die Welt hält inne,
reicht Hände, flüstert Trost.
Ich zerbreche nach innen,
schichtweise,
lautlos,
wie Holz, das von innen fault,
bis nur noch die Hülle bleibt –
aufrecht, unauffällig,
brauchbar.
Manchmal wünsche ich mir,
zu schreien,
zu explodieren,
sichtbar zu sein
im Splittern und Bersten.
Aber ich bleibe still,
wie immer,
und funktioniere weiter,
während mein Herz
im Verborgenen
zu Staub zerfällt.
Freie Texte
Maximilian Noel Schimanzik
Maximilian Noel Schimanzik
So werde ich wohl, die Straße mein Zuhause nennen, ein Kämpfer sein, der für sich alleine steht und doch sich sehnt, nach dem Gefühl, geborgen zu sein, ich lebe ein Leben im Schatten der Wege die ich gehe.