Andere zerbrechen laut,
und die Welt hält inne,
reicht Hände, flüstert Trost.
Ich zerbreche nach innen,
schichtweise,
lautlos,
wie Holz, das von innen fault,
bis nur noch die Hülle bleibt –
aufrecht, unauffällig,
brauchbar.
Manchmal wünsche ich mir,
zu schreien,
zu explodieren,
sichtbar zu sein
im Splittern und Bersten.
Aber ich bleibe still,
wie immer,
und funktioniere weiter,
während mein Herz
im Verborgenen
zu Staub zerfällt.
Freie Texte
Traumlicht und Schattenspiel
Jennifer
Meine Gedanken kreisten Von tiefen langen Fluren Abzweigend tausend Räume Ein Labyrinth voller Möglichkeiten Jede Tür -Ein Tor - Ein Schritt ein unbekannter Raum -Ein Paradox Eine Realität - Ein Universum Etwas Unbekanntes - Etwas Unerforschtes Dies wurde bald zur Sucht zur Suche nach dem Kick nach Adrenalin zur Droge die mich geiselt und ihre Ketten enger werden lässt Die Schatten meiner selbst drohten mich zu extrahieren Doch dann erkannte ich in den Korridor da war Licht In Form von ...