Der Himmel grün,
die Wiese blau.
Die Welt steht Kopf,
soweit ich schau.
Die Wolken stehen mir
bis zum Hals.
Zu meinen Füßen,
Vogeltanz.
Anstatt Blumen
pflück ich Sterne.
Besteig den Regenbogen
in der Ferne.
Genieß den Traum,
Vergiss die Sorgen.
Leb im Jetzt,
denk nicht an Morgen.
Doch den Dämonen
scheint’s egal,
ob Schimäre,
oder real.
Als Teil von dir,
nicht deiner Träume,
Finden Zugang.
Öffnen Räume.
Freie Texte
S.A.Riten – Ausgewählte Texte
S.A.Riten
7. Gott nimmt Gott gibt Der Wind kam von hinten, trug flirrenden Glanz, wie Versprechen aus Fernen, im taumelnden Tanz. Er wirbelte Scheine, als riefen sie leis, es griff meine Hand – und griff doch ins Eis. Ein Reichtum so nah, doch aus Luft nur gemacht, ein Trugbild, das lockt – und im Winde lacht.