Mein Papa liest vor! Stiftung Lesen will mehr Väter als Vorlese-Vorbilder

Regelmäßig vorlesende Väter sind in Deutschland immer noch in der Minderheit: Nur neun Prozent tun es täglich, und gar ein Viertel der Väter liest ihren Kindern selten oder gar nicht vor. Dadurch fehlen gerade den Jungen männliche Vorlesevorbilder – mit entsprechenden negativen Folgen für ihre spätere Lesefähigkeit.

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Stiftung Lesen Die Stiftung Lesen hat das Projekt „Mein Papa liest vor!“ initiiert.

Um dies zu ändern fordert die Stiftung Lesen ein Umdenken: „Wenn Väter wollen, dass ihre Kinder im späteren Leben erfolgreich sind, müssen sie vor allem eins tun: ihnen regelmäßig vorlesen“, erklärt Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Denn Kinder, denen schon früh und vor allem regelmäßig vorgelesen wird, fällt das Lesenlernen leichter. Sie haben in vielen Fächern im Schnitt bessere Schulnoten und damit bessere Voraussetzungen für das spätere Berufsleben. Lesen ist die Grundvoraussetzung für Bildung und Wissen.“

Gründe für fehlendes Vorlese-Engagement von Vätern sind oft mangelnde Zeit und Unsicherheit bei der Auswahl des geeigneten Lesestoffs. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Lesen das Projekt „Mein Papa liest vor!“ initiiert. Ziel ist es, insbesondere Väter zum Vorlesen zu motivieren und so Lese-Vorbilder für ihre Kinder zu sein. Das Projekt spricht Eltern dort an, wo sie viel Zeit verbringen: an ihrem Arbeitsplatz.

Über das firmeneigene Intranet ihres Arbeitgebers erhalten die Mitarbeiter wöchentlich von der Stiftung Lesen eine Vorlesegeschichte, die sie einfach und kostenlos herunterladen und mit nach Hause nehmen können. Bereits mehr als 1.100 Arbeitgeber bundesweit nehmen an „Mein Papa liest vor!“ teil, rund drei Millionen Arbeitnehmer werden damit erreicht.

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