Die Tageszeitung (kurz taz, Eigenschreibweise taz, die tageszeitung) ist eine überregionale deutsche Wochenzeitung mit täglich erscheinendem ePaper. Ihre Ausrichtung wird als grün-links und linksalternativ beschrieben. Die taz hat sich mit ihrer Gründung 1978 der Gegenöffentlichkeit verpflichtet.[2][3][4]

Im Jahre 1978 nach dem Tunix-Kongress in West-Berlin als alternatives, selbstverwaltetes Projekt gegründet, wurde sie bis Ende 1992 vom Verein Freunde der alternativen Tageszeitung herausgegeben. Seitdem fungiert die zur Bewahrung der verlegerischen Unabhängigkeit in einer existenziellen Krise eigens neu gegründete taz, die Tageszeitung Verlagsgenossenschaft als Herausgeberin. Die taz wird redaktionell seit 2025 von einer weiblichen Dreierspitze geführt, zuvor bestand sie seit 2020 aus einem Duo.[5][6][7] Im September 2024 teilte die Geschäftsführung mit, dass die taz als erste überregionale deutsche Tageszeitung von Montag bis Freitag nur noch online erscheinen werde. Nur die Wochentaz am Samstag wird noch auf Papier gedruckt.[8] Die letzte gedruckte Ausgabe unter der Woche erschien am Freitag, dem 17. Oktober 2025.[9][10][11] Die verkaufte Auflage der Wochentaz beträgt 44.848 Exemplare.[12]

Quelle: Wikipedia

Taz

„Shitbürgertum“ von Ulf Poschardt „Shitbürgertum“ von Ulf Poschardt Poschardts Streitschrift ist vieles: Essay, Kulturkritik und persönliche Abrechnung. Sie lebt von rhetorischen Zuspitzungen, intellektuellen Anspielungen und einer Sprache, die zwischen scharfsinnig und übertrieben schwankt. UP
Buchvorstellung

„Shitbürgertum“ von Ulf Poschardt

Eigentlich wollte ich nichts weiter über Poschardts Shitbürgertum schreiben. Das Buch ist längst im medialen Diskurs angekommen, mit all der Aufmerksamkeit, dem Zuspruch und den Verrissen, die es zweifelsohne verdient. Es spaltet, provoziert und zwingt zur Positionierung – genau das ist sein Ziel. Vor allem von linker Seite wird heftig auf das Buch eingeprügelt, was fast wie ein eingeplanter Effekt wirkt. Denn ein Werk wie dieses, das einfach im Sande verlaufen wäre, hätte weder die Qualität ...
Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim erhält gemeinsam mit Lars Dittrich, Melanie Gath den Nannen Preis 2021 in der Kategorie "Geschichte des Jahres" Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim erhält gemeinsam mit Lars Dittrich, Melanie Gath den Nannen Preis 2021 in der Kategorie "Geschichte des Jahres" Bild: Viet Nguyen-Kim / Wikipedia
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Nannen Preis 2021: Die besten journalistischen Arbeiten 2020

Auch in diesem Jahr wurden herausragende journalistische Arbeiten in den Bereichen Print und Medien mit dem Nannen Preis gekürt. Die von Michel Abdollahi und STERN-Chefredakteurin Anna-Beeke Gretemeier moderierte Online-Preisverleihung, ist auf Stern.de zu sehen. Wir zeigen, für welche Inhalte der Preis in den Kategorien "Investigation", "Lokal", "Republik", "Geschichte des Jahres" sowie der "Egon Erwin Kisch-Preis" verliehen wurde.
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