Der Südkurier (Eigenschreibweise: SÜDKURIER) ist eine regionale Tageszeitung mit Sitz in Konstanz für die Regionen nordwestlicher Bodensee, Hochrhein und Schwarzwald. Das Blatt erscheint sechs Mal pro Woche im Berliner Format (seit 1. März 2010;[1] davor im Rheinischen Format). Die verkaufte Auflage beträgt 84.677 Exemplare, ein Minus von 42,9 Prozent seit 2000.[2] Der Verlag gehört seit Ende 2013 vollständig der Mediengruppe Pressedruck, dem Verleger der Augsburger Allgemeinen.

Johannes Weyl (1904–1989)[4] war von 1926 bis 1944 Redakteur, Chefredakteur, Prokurist und stellvertretender Leiter der Zeitschriftenabteilung im Ullstein Verlag (seit 1934: Deutscher Verlag). Er erhielt Ende August 1945 von der französischen Besatzungsmacht die Lizenz zur Gründung einer Zeitung in Konstanz.[5] Der Titel Südkurier leitet sich vom Verbreitungsgebiet im deutschen Süden ab.[6] Das Datum der ersten Ausgabe lautete auf den 8. September, sie wurde bereits am Vortag verkauft.[7] Weyl gründete 1945 ebenfalls den Südverlag als einen Buchverlag.[8] Teilhaber der ersten Südkurier-Gesellschaft waren – neben Weyl – der Verleger Paul Christiani,[9] der Luftschiff-Erbauer Hugo Eckener und der Zentrumspolitiker Carl Diez.[10]

Quelle: Wikipedia

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