Religionskritik stellt Religiosität und Religionen, ihre Glaubensaussagen, Konzepte, Institutionen und Erscheinungsformen rational beziehungsweise moralisch-ethisch in Frage. Sie begleitet die Religionen durch ihre ganze Geschichte.[1]
Die Kritik an anderen Religionen ist eine verbreitete Form religiöser Selbstdarstellung, besonders dort, wo eine Religion einen Absolutheitsanspruch für den eigenen Glauben erhebt. Im Monotheismus, wo ein höchster Gott zugleich als einziger Gott gilt, werden andere Götter bzw. Gottesbilder und ihnen zugeordnete Offenbarungen in der Regel am Maßstab des eigenen Gottesbildes kritisiert und mitunter als Götze verurteilt. Diese Form der Kritik hat die Religionsgeschichte wesentlich mitbestimmt.
Quelle: WikipediaReligionskritik
Buchrezension
Friedrich Nicolais „Sebaldus Nothanker“: eine Rezension über religiöse Macht, materielle Abhängigkeit und den Markt der aufgeklärten Literatur.
Buchvorstellung
Christoph Martin Wieland: Geschichte der Abderiten – Der Schatten des Gemeinsinns
Christoph Martin Wielands Geschichte der Abderiten ist eine scharfsinnige Satire auf Provinzialismus, Justiz, Politik und gelehrte Eitelkeit. Zwischen Eselschatten und Froschstreit zeigt der Roman, wie vernünftige Institutionen erstaunlich zuverlässig Unvernunft produzieren.