Als Nahostkonflikt bezeichnet man den Konflikt um die Region Palästina, der dort zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Juden bzw. jüdischen Israelis und muslimischen Arabern bzw. Palästinensern entstand. Er führte wiederholt zu Kriegen zwischen dem am 14. Mai 1948 gegründeten Staat Israel und einigen seiner Nachbarstaaten (israelisch-arabischer Konflikt), zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern (israelisch-palästinensischer Konflikt) sowie seit 1979 zu Auseinandersetzungen mit dem Iran (Iranisch-israelischer Konflikt). Der internationale Konflikt in der Region dauert bis heute an.[1]
Die geografische Bezeichnung „Naher Osten“ umfasst im weitesten Sinn die gesamten außereuropäischen Besitzungen des Osmanischen Reiches und Iran. Im engeren Sinn wird er jedoch nur für dessen arabische Provinzen verwendet. Palästina bestand seit dem 16. Jahrhundert bis 1917 aus Verwaltungsbezirken Großsyriens, das zum Osmanischen Reich gehörte. Der südliche Teil gehörte zum Verwaltungsgebiet Jerusalem, der nördliche zum Verwaltungsgebiet Beirut, der transjordanische Teil zum Verwaltungsgebiet Syrien.
Quelle: Wikipedia