Nicht die Geschwindigkeit erschöpft die Gegenwart, sondern ihre permanente Vorläufigkeit. „Die neuen Wartesäle“ erzählt von Ladeanzeigen, digitalen Übergängen und dem Gefühl, dass das moderne Leben zunehmend im Zustand des Wartens stattfindet. Zwischen Kafka, Georges Perec und Max Frisch entsteht eine literarische Diagnose einer Zeit, die ständig in Bewegung scheint — und doch nicht ankommt. lesering Kolumne Die neuen Wartesäle „Die neuen Wartesäle“: Nachdenken über digitale Warteschleifen, Vorläufigkeit und das Lebensgefühl permanenter Übergänge in der modernen Gesellschaft.
"Das Literarische Quartett" mit Thea Dorn ZDF/Maximilian König TV Das Literarische Quartett am 1. Mai 2026 Das Literarische Quartett im Mai 2026 mit Thea Dorn, Wolfram Eilenberger, Ijoma Mangold und Sandra Richter diskutiert vier neue Romane.
Heinrich Mann Rudolf Reiser: Alte Häuser - Große Namen: München Biografie Unser Geburtstagskind im März: Heinrich Mann Heinrich Mann zum 27. März 1871: Ein literaturkritischer Blick auf Leben, Werk und politische Haltung des Autors von „Der Untertan“ – zwischen Exil, Gesellschaftsanalyse und republikanischem Denken.
Thomas Manns „Buddenbrooks“ S. FISCHER Buchrezension Thomas Manns „Buddenbrooks“ – Vom Leben, das langsam durch die Decke tropft Thomas Manns „Buddenbrooks“ ist mehr als ein Familienroman: Es ist die feinsinnige, stille Chronik eines historischen Abschieds – jetzt neu als limitierte Jubiläumsausgabe mit Begleitheft. Ein Blick in die Müdigkeit einer Klasse und das Warten auf das Unbekannte.
Das gute Übel von Samanta Schweblin aus dem argentinischen Spanisch von Marianne Gareis Suhrkamp Buchrezension Ein leiser Riss im Normalen Das gute Übel. Samanta Schweblins Erzählband als Zustand der Schwebe In Das gute Übel (Suhrkamp 2025) kartiert Samanta Schweblin in sechs Erzählungen den Zustand schleichender Verschiebung. Eine Rezension über Nähe, Sprachlosigkeit und das Unheimliche im Normalen – ohne Pathos, mit literarischer Präzision.
Jagoda Marinic Lena Giovanazzi Veranstaltung feeLit 2025 in Heidelberg: Literatur als Lichtquelle in unruhigen Zeiten „Literatur ist kein Luxus“, sagt Jagoda Marinic. „Kultur fördert kritisches Denken“, ergänzt Winfried Kretschmann. Die feeLit 2025 macht aus diesen Sätzen ein Programm: ein literarisches Festival als Verteidigung des offenen Denkens – und als Einladung, den Riss zu sehen, durch den das Licht fällt.