Das Literarische Colloquium Berlin e. V. (LCB) wurde 1963 als internationaler Begegnungsort für Literaten ins Leben gerufen. Die ersten Veranstaltungen und Lesungen fanden in Berlin-Charlottenburg statt, bevor die Villa Am Sandwerder am Großen Wannsee bezogen wurde.

Das Literarische Colloquium Berlin wurde am 16. Mai 1963 von Walter Höllerer, einem Mitglied der Gruppe 47, gegründet. Ein Ziel der Gründung war es u. a. literarisches Leben zu fördern, um so der Isolation West-Berlins nach dem Mauerbau vorzubeugen.[1] Kurz nach der Gründung wurde Renate von Mangoldt als Fotografin des LCB tätig und dokumentierte fortan bis 2000 festangestellt die Arbeit, die Lesungen und Tagungen des LCB. Ebenfalls von 1964, jedoch nur bis 1982, war zudem Wolfgang Ramsbott für die Filmprojekte des LCB verantwortlich.

Quelle: Wikipedia

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