Katja Makhotina (russisch Екатерина Ильинична Махотина Jekaterina Iljinitschna Machotina; geboren 1982 in Leningrad) ist eine in Deutschland wirkende, russische Osteuropahistorikerin. Makhotina studierte zuerst bis 2002 Neuere Geschichte an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg.[1] Danach ging sie nach Deutschland, um Technikgeschichte und Bohemistik in Karlsruhe (BA, 2006) und daran anschließend Osteuropäische Geschichte und Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München (MA, 2008) zu studieren. Von 2008 bis 2016 wirkte sie als Dozentin und später als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU im Fach Osteuropäische Geschichte. 2015 promovierte sie sich und arbeitete ab 2016 an der Universität Bonn, wo sie von 2022 bis 2023 die Vertretung des Lehrstuhles für Osteuropäische Geschichte übernahm. Danach vertrat sie von 2023 bis 2024 den Lehrstuhl für Neuere Geschichte Osteuropas an der Universität Göttingen. Im Februar 2024 habilitierte sie sich mit einer Arbeit zum Thema Korrektur der Seele. Klöster als multifunktionale Räume der Verwahrung im Russland des 18. Jahrhunderts und arbeitet seit dem 1. April 2025 als Lehrstuhlvertretung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.[2]

Makhotinas Forschungsschwerpunkte sind u. a. die neuere Geschichte Litauens und die sowjetische bzw. russische Erinnerungskultur.

Quelle: Wikipedia

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