Frauenliteratur bezeichnet ein Genre sowohl belletristischer als auch essayistischer Literatur, die im weitesten Sinne als Literatur von Frauen, über Frauen oder für Frauen beschrieben werden kann.[1] Mit Blick auf die äußerst wechselhafte, von verschiedenen literaturwissenschaftlichen und feministischen Paradigmen abhängige Begriffsgeschichte allerdings kann keines dieser Kriterien als vollkommen verbindlich aufgefasst werden.[2] Vor allem vermittelt der zusammengesetzte Begriff aus „Frauen“ und „Literatur“ eine Unterkategorie von Literatur, in der das Gegenüber „Männerliteratur“ nur selten benutzt wird.

Literarische Werke mit weiblichen Protagonisten sind überall in der Weltliteratur von weiblichen Autoren ebenso wie von männlichen geschrieben worden. Im deutschsprachigen Raum ist mit seinen Porträts starker Frauen, die sich gegen alle äußeren Widrigkeiten einen guten Platz im Leben erkämpfen, etwa der Österreicher Ludwig Anzengruber (Der Schandfleck, 1876; Der Sternsteinhof, 1884) hervorgetreten.[3] In Deutschland behandelte zur selben Zeit Theodor Fontane in seinen Romanen und Novellen immer wieder das Thema der bürgerlichen Frau, die an den antiquierten Verhaltensnormen ihrer Zeit scheitert (z. B. Grete Minde, 1879; Cécile, 1886; Frau Jenny Treibel, 1892; Effi Briest, 1894/1895; Mathilde Möhring, postum 1906).[4][5]

Quelle: Wikipedia

Frauenroman

Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen dtv
Buchvorstellung

Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen

In einem kleinen Fischerdorf an der Küste von Maine treffen sich Vergangenheit und Gegenwart, Schmerz und Zugehörigkeit. Ann, Julie und Mina tragen, was das Leben ihnen zugemutet hat – und finden in der rauen Landschaft und im stummen Blick eines blauen Hummers etwas, das vielleicht nicht heilt, aber trägt. Ein leiser, salzgesättigter Roman über Verluste, die bleiben – und Menschen, die weitermachen.

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