Der Begriff Einsamkeit bezeichnet im Sprachgebrauch der Gegenwart vor allem eine wahrgenommene Diskrepanz zwischen den gewünschten und den tatsächlich vorhandenen sozialen Beziehungen eines Menschen. Es handelt sich dabei um das subjektive, von Betroffenen als schmerzhaft erlebte, Gefühl,[1] dass die vorhandenen sozialen Beziehungen und Kontakte nicht die gewünschte Qualität haben.

Das Lexikon der Psychologie des Spektrum-Verlags definiert Einsamkeit als „ein subjektives Phänomen, das vielfältige objektive Bedingungsfaktoren aufweist, jedoch vom physischen Alleinsein und von sozialer Isolation sowie dem positiv erlebten Für-sich-Sein (positiv erlebte Erfahrung der eigenen Individualität, Freiheit, Autonomie und Selbstbegegnung – solitude) unterschieden werden muß [sic!]. Entgegen der früher und in philosophischen Abhandlungen oft anzutreffenden Sichtweise positiver Einsamkeit weist der semantische Raum der Begriffe einsam und allein gegenwärtig in der Alltagssprache einen negativen Bedeutungsraum auf.“[2]

Quelle: Wikipedia

Einsamkeit

In Toyboy erzählt Jonas Theresia von gescheiterten Träumen, Camsex-Jobs und virtuellen Liebesfallen. Ein Roman über Körper als Ware, Einsamkeit im WLAN-Zeitalter und die verzweifelte Suche nach echter Nähe. Schonungslos, pointiert, berührend – und erschreckend aktu In Toyboy erzählt Jonas Theresia von gescheiterten Träumen, Camsex-Jobs und virtuellen Liebesfallen. Ein Roman über Körper als Ware, Einsamkeit im WLAN-Zeitalter und die verzweifelte Suche nach echter Nähe. Schonungslos, pointiert, berührend – und erschreckend aktu Kein & Aber
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„Toyboy“ von Jonas Theresia – Zwei Brüder, eine verpasste Nähe und der Preis digitaler Intimität

„Toyboy“ ist der Debütroman des Berliner Autors Jonas Theresia, erschienen 2025 im Verlag Kein & Aber. Auf 224 Seiten entwirft Theresia das Porträt zweier Brüder, die in einer Welt leben, in der Kommunikation zur bloßen Funktion degeneriert ist – ohne Tiefe, ohne Nähe. Der 1995 geborene Autor erzählt mit einer stillen Intensität und verzichtet auf sprachliche Effekthascherei. Stattdessen überzeugt er durch präzise Beobachtung, feine Psychologie und eine unaufgeregte, klare ...
Doris Vogel: Dieses Buch gehört dem König 2.0 Doris Vogel: Dieses Buch gehört dem König 2.0 Empfehlung von Denis Scheck KrönerEditionKlöpfer
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Die SWR-Bestenliste – Januar 2025

Die SWR-Bestenliste bietet jeden Monat einen tiefen Einblick in die Vielfalt und Qualität der deutschsprachigen Literaturszene. Gegründet 1975 von Jürgen Lodemann, wird sie von 30 Kritikern zusammengestellt, die vier Titel nominieren und nach einem Punktesystem bewerten. Daraus entsteht eine Liste von zehn Büchern, die es wert sind, gelesen zu werden. Im Januar 2025 sind diese Werke besonders hervorgestochen:
Der Steppenwolf von Hermann Hesse Der Steppenwolf von Hermann Hesse Suhrkamp Verlag
Buchrezension

Der Steppenwolf - das Kultbuch der Hippie-Generation

Der Roman „Der Steppenwolf” von Hermann Hesse war ein großer Erfolg. Er wurde erstmals im Jahr 1927 veröffentlicht und erhielt viel positive Kritik von Lesern und Kritikern. Das Buch wurde schnell zu einem Bestseller und machte Hesse zu einem international bekannten Autor. „Der Steppenwolf” wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist heute ein Klassiker der deutschsprachigen Literatur. Es wird oft als ein Meisterwerk des literarischen Modernismus angesehen und hat viele Leser inspiriert und ...
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Einsamkeit

Alleine sein ist etwas anderes als einsam sein. Man kann noch so viele Menschen in seinem Leben haben, und dennoch ... einsam sein. Die letzten Wochen ging es mir schnell besser. Alles hat sich so stark nach Fortschritt angefühlt. Jetzt sitze ich im Bett und verliere all die positiven Gefühle, ich werde schlapp und mein Gesicht hat keinen Blick mehr. Ich kann nicht beschreiben was gerade los ist. Ich fühle mich einsam. Einsam. Obwohl ich geliebt werde von mehr als genügend wunderbaren ...

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