Benjamin von Stuckrad-Barre (* 27. Januar 1975 in Stuhr) ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Moderator. Seine literarischen Werke werden zumeist der Popliteratur zugerechnet.

Stuckrad-Barre wurde als jüngstes von vier Kindern des Pastors Jobst von Stuckrad-Barre und dessen Frau Elisabeth in Brinkum (seit 1974 Ortsteil der Gemeinde Stuhr) bei Bremen geboren,[1] wo er die ersten drei Lebensjahre verbrachte.[2] Anschließend wuchs er in Rotenburg an der Wümme und Göttingen auf.[3] Er entstammt der althessischen, ursprünglich in Rotenburg an der Fulda beheimateten adeligen Beamtenfamilie von Stuckrad (seit 1932 führte sein Großvater durch Übertragung des Geburtsnamens seiner Mutter den Doppelnamen "v. Stuckrad-Barre").[4][5][6] Von 1987 bis 1990 besuchte Stuckrad-Barre das Ratsgymnasium in Rotenburg/Wümme. 1990 zog die Familie nach Göttingen, wo der Vater eine Stelle als Pastor an der evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Albani antrat.[7] Seit 1993 ist Stuckrad-Barre schriftstellerisch tätig. Nach seinem Abitur 1994 am Max-Planck-Gymnasium in Göttingen zog er nach Hamburg und begann ein Studium der Germanistik, das er jedoch bald abbrach. Nach verschiedenen Praktika, u. a. beim Norddeutschen Rundfunk und der taz, folgten Anstellungen als Redakteur bei der deutschen Lizenzausgabe der Zeitschrift Rolling Stone, als Produktmanager beim Plattenlabel Motor Music und als Autor der Harald Schmidt Show. Nebenbei schrieb er als freier Mitarbeiter für Zeitungen und Magazine wie FAZ, Die Woche und Stern.

Quelle: Wikipedia