Die Bestsellerautroin Barbara Noack ist tot. Dies teilte ihr Verlag Langen Müller der Deutschen Presse-Agentur mit. Demnach starb die Schriftstellerin bereits gestern (Dienstag) in München im Alter von 98 Jahren. Noack zählte zu den erfolgreichsten Autorinnen der Unterhaltungsliteratur. Viele ihrer Bücher, darunter "Der Bastian" oder "Die Zürcher Verlobung", wurden verfilmt.
"Sie war eine Autorin besonderer Güte und Freundschaft. Barbara Noack bleibt unvergessen", reagierte der Verleger Michael Fleissner auf die Nachricht des Todes der Bestsellerautorin. Noack wurde in den Fünzigerjahren mit heiteren Unterhaltungsromanen bekannt. Bereits ihr zweites Buch, der 1955 erschienene Roman "Die Zürcher Verlobung" war eine großer Publikumserfolg und wurde 1957 von Helmut Kräuter mit Liselotte Pulver, Paul Hubschmid und Bernhard Wicki verfilmt. Ebenfalls verfilmt wurde ihr Roman Italienreise – Liebe inbegriffen, der unter dem Titel Italienreise – Liebe inbegriffen in die Kinos kam.
"Der Bastian" und spätere Werke
1973 strahlte das ZDF die 13-teilige Fernsehserie "Der Bastian" aus, deren Drehbuch aus Noacks Feder stammt. Die Titelrolle spielte Horst Janson. Mit der Ausstrahlung begann Noack das Drehbuch in einen gleichnamigen Roman umzuarbeiten, der 1974 erschien.
"Heiter ist in Deutschland ja immer etwas verpönt", sagte Noack - deren Erfolg auf der Veröffentlichung heiterer Bücher gründet - einmal selbstironisch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Nach ihren frühen, recht verblümten Büchern thematisierte sie in ihren späteren Werken auch ihre Erfahrungen als alleinerziehende Mutter. Ihre eigene Lebensgeschichte gab sie in den autobiografischen Romanen "Eine Handvoll Glück" und "Ein Stück vom Leben" wieder.
Topnews
H. G. Wells zum 160. Geburtstag: Mit der Zeitmaschine zurück zu ihrem Erfinder
Unser Geburtstagskind im August: Mary Shelley
Unser Geburtstagskind im Juli: Franz Kafka und die Kunst, sich nicht zurechtzufinden
Unser Geburtstagskind im Juni: Thomas Mann und die brüchige Ordnung der Welt
Unser Geburtstagskind im Mai: Novalis - Die Blaue Blume und die Wiederverzauberung der Welt
Unser Geburtstagskind im April: Samuel Beckett
Unser Geburtstagskind im März: Heinrich Mann
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Aktuelles
Blut für Blut von Anna Schneider: Wenn ein Foto mehr weiß als die Erinnerung
Into the Jungle von Paul Rosolie: Einen Regenwald rettet man nicht mit schönen Bildern
Mit dir
Denk zur Freiheit
Weiter weiter
Der Film „Nürnberg“: Douglas M. Kelley, Hermann Göring und die Geschichte hinter „Der Nazi und der Psychiater“
Der kleine Drache
Die dicke Made
Mathematik, Poesie, die Unendlichkeit und Don Quixote
Der kleine Roboter
Gewinner
Die Lopis haben mein Leben ruiniert