Auch ein Hobby: Literaturkritiker Rainer Moritz hat die schrecklichsten Sex-Szenen der deutschsprachigen Literatur unter dem Titel „Wer hat den schlechtesten Sex?“ zusammengefasst.
Moritz hat eine „Stellen“Beschreibung der besonderen Art abgeliefert. Zum Totlachen, Fremdschämen, Mitzittern und Genießen. Dabei geht, so die Verlagswerbung, um peinliche Verrenkungen, tierische Vergleiche, um das Non-Verbale, um die »Angstblüten« des Alterssex und um Spielarten, die die Generation seiner Eltern nicht dem Sexualleben Mitteleuropas zugeordnet hätte.
Stöhnend kommen u. a. Elfriede Jelinek, Clemens J. Setz, Peter Härtling, Sibylle Berg, Martin Walser, Michael Kleeberg, Andreas Altmann und Karen Duve zu Wort. Erstaunlich ist, dass es selbst professionellen Autoren schwer fällt, die richtigen Worte für die schönste Sache der Welt zu finden. Selbst ein Gigant wie Max Frisch hat vor dieser Aufgabe kapituliert und es nach vergeblichen Versuchen aufegegben, über Sex zu schreiben.
In einem Interview mit der Aargauer Zeitung nannte Moritz auch seinen Favoriten unter den schrecklichsten Sexszenen, nämlich den Satz «Er kam wie ein trinkendes Pferd» aus dem Roman „Alles, was ist“ von James Salter.
Rainer Moritz
Wer hat den schlechtesten Sex?
Eine literarische Stellensuche
EBook
ISBN: 978-3-641-13310-8
€ 13,99 [D] | CHF 18,00 * (* empf. VK-Preis)
Format: epub
Verlag: DVA Belletristik
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