03.09.2021

In "Der versperrte Weg" schreibt der 98-jährige Autor Georges-Arthur Goldschmidt seine Autobiografie über Flucht und Migration weiter fort. Dieses mal beleuchtet er dabei vor allem die Person seines Bruders. In "Der versperrte Weg" schreibt der 98-jährige Autor Georges-Arthur Goldschmidt seine Autobiografie über Flucht und Migration weiter fort. Dieses mal beleuchtet er dabei vor allem die Person seines Bruders. Bild: Wallstein Verlag
Roman

Deutscher Buchpreis 2021: Georges-Arthur Goldschmidt - „Der versperrte Weg“

Mit "Der versperrte Weg" verdichtet der 93-jährige Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt sein autobiografisches Werk, indem er erstmals über eine Figur schreibt, die bisher nur schemenhaft in seinen Büchern auftauchte: Sein vier Jahre älteren Bruder Erich. Mit ihm gemeinsam emigrierte Georges im Mai 1938. Die Lebensentwürfe der beiden Brüder - jeweils von Furcht und der Flucht gezeichnet - hätten unterschiedlicher nicht verlaufen können.
Der österreichische Autor Franzobel berichtet in seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman "Die Eroberung Amerikas" von den Gräueltaten der Conquistadores, die im Zuge ihren Expansionen furchtbarer Massaker anrichteten. Der österreichische Autor Franzobel berichtet in seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman "Die Eroberung Amerikas" von den Gräueltaten der Conquistadores, die im Zuge ihren Expansionen furchtbarer Massaker anrichteten. Bild: Hanser Verlag
Roman

Deutscher Buchpreis 2021: Franzobel - "Die Eroberung Amerikas"

In seinem Roman "Die Eroberung Amerikas" vereint der österreichische Autor Franzobel historische Grausamkeit mit fiktional hergeleitetem Humor. Anders, so ist der Schriftsteller selbst überzeugt, wäre dieses Buch nur schwer erträglich. Held der Geschichte ist einer jener spanischen Eroberer, die in Südamerika ein furchtbares Gemetzel anrichteten. "Die Eroberung Amerikas" ist in diesem Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Du schreibst und würdest deine Texte gerne teilen?

cms.lkorv