Die Zeit gehört zusammen mit dem Raum zu den allgemeinen Grundbegriffen, um Wahrnehmungen von Ereignissen und Vorgängen zu erfassen und zu ordnen. Mithilfe der Zeit lassen sich alle Ereignisse im Universum in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einteilen. Dabei besteht die Gegenwart aus allen Ereignissen, die mit dem „Jetzt“ gleichzeitig sind. Die Zeit beschreibt das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend und zur Zukunft hinführend. Sie hat eine eindeutige, nicht umkehrbare Richtung. Bei zwei Ereignissen, von denen das eine das andere verursacht oder es auch nur beeinflusst, geschieht die Ursache früher als die Wirkung (Kausalitätsprinzip). Mit Hilfe der physikalischen Prinzipien der Thermodynamik kann die Richtung der Zeit durch das Anwachsen der Entropie, d. h. etwa der Unordnung in einem abgeschlossenen System, bestimmt werden.
Die Zeit und der Raum existieren im Alltagsbewusstsein und in der klassischen Physik als vorgegeben und voneinander unabhängig. Diese Vorstellung bewährt sich im Bereich der alltäglichen Vorgänge. Sie steht aber im Widerspruch dazu, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls im Vakuum eine Naturkonstante ist, die weder davon abhängt, ob die Lichtquelle sich bewegt, noch davon, in welche Richtung der Lichtstrahl sich bewegt. Zudem kann kein Körper, kein Signal und keine sonstige physikalische Einwirkung schneller von einem Ort zum anderen gelangen als das Licht. Dies ist der Ausgangspunkt der Relativitätstheorie.
Quelle: Wikipedia