Als Weimarer Republik (zeitgenössisch auch Deutsche Republik) wird der Abschnitt der deutschen Geschichte von 1918 bis 1933 bezeichnet, in dem erstmals eine parlamentarische Demokratie im Deutschen Reich bestand. Diese Epoche löste die konstitutionelle Monarchie der Kaiserzeit ab und begann mit der Ausrufung der Republik am 9. November 1918. Sie endete de facto mit der Machtergreifung der NSDAP infolge der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933. In neun Wochen wurden die demokratischen Strukturen durch Verordnungen des Reichspräsidenten vom 4. Februar und 28. Februar sowie mit Inkrafttreten des Ermächtigungsgesetzes am 24. März 1933 beseitigt. Es folgte der NS-Staat.

Die Weimarer Republik entstand im Zuge der Novemberrevolution. Diese Bezeichnung der ersten auf nationalstaatlicher Ebene verwirklichten deutschen Republik ist auf den ersten Tagungsort der Verfassunggebenden Nationalversammlung, die Stadt Weimar, zurückzuführen. Der amtliche Staatsname Deutsches Reich wurde jedoch beibehalten.

Quelle: Wikipedia

Weimarer Republik

Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun prekäre Jobs, Abhängigkeiten, Männer, die Macht ausspielen. Keun zeichnet damit eine weibliche Perspektive auf die Moderne, die nichts mit den großen „Menschheitsfragen“ eines Thomas Mann zu tun hat, sondern mit der alltäglichen Erfahrung, sich durchzuschlagen. Ullstein Taschenbuch
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Die andere Moderne: Irmgard Keun und die Frauenstimmen der 1930er

Wenn von deutscher Moderne die Rede ist, fallen meist dieselben Namen: Brecht, Döblin, Thomas Mann. Die Frauen der Epoche dagegen verschwinden gern zwischen den Fußnoten. Dabei schrieb Irmgard Keun schon Anfang der 1930er Romane, die eine ganze Gesellschaft porträtierten – aus der Perspektive junger Frauen, die weder Heldinnen noch Opfer sein wollten, sondern einfach leben. Keun brachte das Berlin der Zwischenkriegszeit zum Sprechen wie kaum eine andere. Ihr Ton war schnoddrig, lakonisch, von ...
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Man muss sich das vergegenwärtigen: Raimund Pretzel war 25 Jahre alt, als er diesen Roman schrieb. Ein Jurist am Anfang seiner Laufbahn, frisch verliebt, desillusioniert und politisch hellhörig – aber noch kein Historiker, noch kein Exilant, noch kein „Sebastian Haffner“. Dieser Roman, Abschied, geschrieben im Oktober und November 1932, ist keine spätere Verarbeitung, kein abgeklärter Rückblick. Er ist ein Text aus der Mitte des Sturms – notiert, bevor das, was wir heute Geschichte nennen, ...
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»Gnade Gott dem untergeordneten Organ« – Tucholskys kleine Anatomie der Macht

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Mascha Kaléko: Eine Hommage zum 50. Todestag

Im Januar 2025 jährt sich der Todestag von Mascha Kaléko (1907–1975) zum 50. Mal. Diese außergewöhnliche Dichterin hat wie kaum eine andere die deutsche Lyrik geprägt. Mit ihrer Verbindung aus Melancholie, feinem Humor und präziser Beobachtung bleibt sie eine leuchtende Ausnahmeerscheinung der Literatur des 20. Jahrhunderts. Zu diesem Anlass erscheinen sowohl ein Buch als auch ein Hörbuch, die beide von Daniel Kehlmann kuratiert wurden. Kehlmanns einfühlsames Vorwort und seine sorgfältige ...
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