Die Weimarer Klassik oder Klassische deutsche Literatur ist eine Epoche der deutschen Literatur, in der das „Viergestirn“ Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe, Johann Gottfried Herder und Friedrich Schiller in Weimar wirkte. Sie gilt vielfach als Blütezeit der deutschen Literatur und wird hinsichtlich ihrer literaturgeschichtlichen Bedeutung mit der klassischen griechischen Literatur verglichen. Alternativ zur Bezeichnung „Weimarer Klassik“ wird daher diese Epoche häufig auch als „Klassische deutsche Literatur“ bezeichnet. Im weiteren Sinn umfasst sie den Zeitraum von Goethes italienischer Reise 1786 bis zu seinem Tod 1832; im engeren Sinn lediglich Goethes und Schillers gemeinsame Schaffensperiode von 1794 bis 1805.

Der Begriff Weimarer Klassik wurde erst im Laufe des 19. Jahrhunderts geprägt, keiner der vier Dichter hat sich selbst als Klassiker bezeichnet. Daneben wird auch der Begriff Klassische deutsche Literatur verwendet.[1] Heute gibt es zwei unterschiedliche Definitionen des Begriffs:

Quelle: Wikipedia

Weimarer Klassik

Johann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe Goethes Geburtstag: Ein Dichter, der die Welt erleuchtete – und selbst nie ganz ohne Kerze schlief. Von Karl Joseph Stieler- wikipedia
Biografie

Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe

Am 28. August 1749 wurde Johann Wolfgang von Goethe geboren – Dichter, Denker, Naturforscher und einer der prägendsten Autoren der deutschen Literaturgeschichte. Von den rebellischen Anfängen im Werther bis zum metaphysischen Spätwerk Faust durchmisst sein Schaffen fast ein ganzes Jahrhundert. Unser Geburtstagskind im August – ein Autor, der die Helle suchte und doch zeitlebens die Dunkelheit fürchtete.
Satyrn Satyrn "„Fraun gewöhnt an Männerliebe, Wählerinnen sind sie nicht, aber Kennerinnen. Und wie goldlockigen Hirten, vielleicht schwarzborstigen Faunen, wie es bringt die Gelegenheit, über die schwellenden Glieder vollerteilen sie gleiches Recht." "Peter Stein inszeniert FAUST- Das Programmbuch Faust I und II, Herausgegeben von Roswitha Schieb unter Mitarbeit von Anna Haas". Verlag DUMONT
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"Faust II": Der Mensch als unermüdlich Streben

"Faust II" von Johann Wolfgang Goethe ist ein tief symbolisches Werk, das sich nicht nur mit den persönlichen Konflikten des Protagonisten beschäftigt, sondern universelle Fragen über das menschliche Streben, die Macht des Fortschritts und den Sinn des Lebens aufwirft. Von der ersten Szene, in der Faust in einer idyllischen Naturkulisse erwacht, bis zu seiner endgültigen Erlösung, entfaltet Goethe ein philosophisches Konzept, das den Menschen als unaufhörlich Streben und Suchen beschreibt. Das ...
Faust im Studierzimmer Faust im Studierzimmer Gemälde von Georg Friedrich Kersting, 1829 wikipedia: Kersting - Faust im Studierzimmer.jpg|"Faust im Studierzimmer", painting by Friedrich Georg Kersting, 1829
Buchvorstellung

"Faust I" – Beginnend mit dem Osterspaziergang: Ein ewiges Verlangen nach mehr

"Faust I" von Johann Wolfgang Goethe spiegelt der berühmte Osterspaziergang eine tiefe Zerrissenheit wider, die den Menschen in seinem Streben nach Sinn und Erfüllung begleitet. Faust, der verzweifelte Gelehrte, erlebt hier einen Moment, in dem die fröhliche Natur und die Menschen um ihn herum in Feierlaune sind, während er innerlich unzufrieden bleibt. Diese Szene ist der Schlüssel zu einem zentralen Thema des Werks: Die menschliche Langeweile und die Belanglosigkeit des Alltags treiben Faust ...

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