Das Vergessen ist der Verlust von Erinnerung (aus dem Gedächtnis). Der Mensch vergisst über die Zeit hinweg kontinuierlich, wobei Geschwindigkeit und Umfang des Vergessens von vielen Faktoren abhängig sind, u. a. vom Interesse, von der Emotionalität der Erinnerung und Wichtigkeit der Information. Forschungen zum Prozess des Vergessens sind ein wichtiger Bestandteil der Gedächtnisforschung. Die genaue Funktion des Vergessens ist größtenteils ungeklärt. Neben diesen psychologischen Theorien des Vergessens gibt es auch sozialwissenschaftliche.
Hermann Ebbinghaus musste 1885 in einem Selbstversuch, bei dem er sinnlose Silben wie „ZOF“ oder „WUB“ zu lernen versuchte, feststellen, dass er bereits nach ca. 20 Minuten etwa 40 % des Gelernten vergessen hatte, nach einer Stunde 45 % und nach einem Tag 66 %. Aus diesen Versuchen leitete er die Vergessenskurve ab.
Quelle: Wikipedia